Chronischer Stress: Was er mit dir macht – und wie du ihn wirklich loswirst
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Chronischer Stress: Wenn der Alarmzustand zum Dauerzustand wird
Dein Kopf ist voll. Deine Schultern sind hochgezogen. Du schläfst ein, wachst auf, und der erste Gedanke ist: Was steht heute an? Zwischendurch klingelt das Handy, eine neue Nachricht, eine neue Aufgabe. Abends bist du erschöpft – aber abschalten kannst du nicht. Der Körper liegt, der Kopf steht.
Stress ist in Deutschland so selbstverständlich geworden, dass wir ihn kaum noch wahrnehmen. Er ist der Normalzustand. Und weil alle ihn haben, meinen wir, er gehöre dazu.
Aber chronischer Stress ist nicht normal. Er ist nicht notwendig. Und er ist nicht ungefährlich.
Dieser Artikel erklärt, was chronischer Stress im Körper und in der Psyche anrichtet, woran du ihn erkennst – und welche Schritte dir helfen, den Kreislauf wirklich zu durchbrechen.
Was ist Stress – und wann wird er chronisch?Stress an sich ist nichts Schlimmes. Er ist eine biologische Reaktion, die uns in akuten Belastungssituationen leistungsfähig macht. Wenn eine Deadline naht, ein Konflikt eskaliert oder eine Herausforderung ansteht, schüttet der Körper Hormone aus, die uns wach, fokussiert und handlungsbereit machen.
Das Problem beginnt, wenn diese Reaktion nicht mehr abschaltet.
Chronischer Stress liegt vor, wenn der Körper über Wochen oder Monate im Alarmzustand verharrt – ohne ausreichende Erholungsphasen. Der Unterschied zwischen akutem und chronischem Stress ist nicht die Intensität, sondern die Dauer und die fehlende Erholung.
Die zwei Stresssysteme des Körpers
Sympathikus – das Gaspedal: Aktiviert die Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Herzschlag beschleunigt sich, die Atmung wird flacher, Muskeln spannen sich an, die Verdauung fährt herunter. Perfekt für kurze Belastungen.
Parasympathikus – die Bremse: Aktiviert Erholung, Verdauung und Regeneration. Herzschlag verlangsamt sich, Muskeln entspannen sich, das Immunsystem arbeitet.
Gesund ist, wenn beide im Wechsel arbeiten: Belastung – Erholung – Belastung – Erholung.
Chronischer Stress bedeutet: Das Gaspedal ist dauerhaft durchgedrückt, die Bremse kommt kaum noch zum Einsatz.
Was chronischer Stress mit Körper und Psyche macht
Die Folgen sind nicht nur „Unbehagen". Sie sind messbar.
Körperlich
Herz-Kreislauf: Chronisch erhöhter Blutdruck, erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen
Immunsystem: Geschwächt – häufigere Infekte, schlechtere Wundheilung
Verdauung: Magen-Darm-Beschwerden, Reizdarmsymptome
Schlaf: Einschlaf- und Durchschlafstörungen, oberflächlicher Schlaf
Schmerzen: Verspannungen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen
Stoffwechsel: Erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes und Übergewicht
Psychisch
Angst: Ständiges Auf-der-Hut-Sein, innere Unruhe, Angststörungen
Depression: Erschöpfung, Freudlosigkeit, Hoffnungslosigkeit – die Vorstufe zum Burnout
Reizbarkeit: Geduld schwindet, Konflikte nehmen zu
Konzentration: Gedächtnis- und Entscheidungsprobleme
Beziehungen: Rückzug, Konflikthaftigkeit, abnehmende Empathie
Wer chronisch gestresst ist, hat zudem ein erhöhtes Risiko für Burnout, Depression und Angststörungen. Stress ist selten nur ein Befindlichkeitsproblem – er ist ein medizinisch relevanter Zustand.
Wie chronischer Stress entsteht: Die Quelle liegt selten nur in der Arbeit
Viele Menschen setzen Stress mit Arbeitsbelastung gleich. Aber Stress entsteht aus dem Zusammenspiel von Anforderungen und Ressourcen.
Stressoren – die Auslöser:
Arbeitsbelastung, Deadlines, ständige Erreichbarkeit
Konflikte am Arbeitsplatz, Mobbing
Pflege von Angehörigen, Doppelbelastung Familie und Beruf
Finanzielle Sorgen
Beziehungsprobleme
Chronische Erkrankungen, eigene oder von Angehörigen
Reizüberflutung durch soziale Medien und Nachrichten
Ressourcen – was uns stark macht
Ressourcen sind alles, was dir hilft, mit Belastungen umzugehen:
Soziale Unterstützung – Menschen, die dir gut tun
Schlaf und Erholung
Selbstwirksamkeit – das Gefühl, Dinge beeinflussen zu können
Klare Grenzen
Körperliche Gesundheit
Sinnhaftigkeit – das Gefühl, dass das, was man tut, wichtig ist
Stress entsteht, wenn die Stressoren die Ressourcen übersteigen.
Das erklärt, warum jemand mit derselben Arbeitsmenge erschöpft sein kann und jemand anders nicht – es kommt auf das Verhältnis an.
Wie du chronischen Stress erkennen kannst
Manchmal ist es schwer, den eigenen Stress klar zu sehen – weil er schon so lange da ist. Diese Signale sind Hinweise:
Du fühlst dich auch am Wochenende nicht erholt
Du kannst schwer abschalten, Gedanken kreisen ständig
Kleinigkeiten lösen unverhältnismäßige Reaktionen aus
Du bist gereizter als früher
Du schläfst schlechter, wachst nachts auf
Der Körper sendet Signale: Verspannungen, Kopfschmerzen, Magenprobleme
Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, fühlen sich wie Pflicht an
Du hast das Gefühl, ständig hinterherzulaufen
Wenn du mehrere Punkte erkennst und sie schon länger andauern: Das ist nicht „einfach Leben". Es ist ein Signal.
Was wirklich gegen chronischen Stress hilft
1. Erholung muss aktiv sein – nicht passiv
Eine der größten Illusionen über Stress: dass Erholung passiert, wenn man einfach „nichts tut". Auf der Couch liegen und durchs Handy scrollen ist keine Erholung – es ist Reizüberflutung.
Aktive Erholung bedeutet: Dinge tun, die das Nervensystem wirklich in den parasympathischen Zustand bringen.
Was wirkt:
Bewegung an der frischen Luft (Spazierengehen reicht vollständig)
Natur – Studien zeigen, dass bereits 20 Minuten in der Natur den Cortisolspiegel messbar senken
Handwerkliche, körperliche Tätigkeiten – kochen, gärtnern, basteln
Tiefe Gespräche mit Menschen, die dir gut tun
Achtsamkeitsübungen, Meditation, Body Scan
Lesen (echte Bücher, nicht Bildschirm)
Was nicht funktioniert:
Endloses Scrollen
„Nebenbei" noch E-Mails checken
Mit dem Handy einschlafen und mit ihm aufwachen
2. Die Quelle angehen – nicht nur die Symptome
Entspannungsübungen helfen. Aber wenn die Quelle unverändert bleibt, kommt der Stress zurück. Frag dich:
Wo entsteht mein Druck?
Was kann ich verändern? Was kann ich delegieren, reduzieren, beenden?
Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein meine?
Welche Verpflichtungen habe ich mir selbst auferlegt, die nicht notwendig sind?
Oft ist der wichtigste Schritt nicht ein neues Entspannungsprogramm – sondern ein ehrliches Gespräch, eine Grenze, ein Nein.
3. Erreichbarkeit begrenzen
Ständige Erreichbarkeit ist einer der stärksten chronischen Stressoren unserer Zeit. Der Körper reagiert auf jede ankommende Nachricht mit einem kleinen Stressimpuls – und das den ganzen Tag über.
Konkrete Maßnahmen:
Notifications für E-Mails und Nachrichten außerhalb festgelegter Zeiten deaktivieren
Handy mindestens eine Stunde vor dem Schlafen weglegen
Eine feste Zeit für Nachrichten – statt ständigem Checken
Feierabend-Ritual, das den Arbeitstag beendet
4. Den Körper wieder als Vertrauten erleben
Chronischer Stress entfremdet dich vom Körper. Du lebst im Kopf, der Körper wird zum Störfaktor – verspannt, müde, schmerzhaft.
Körperliche Achtsamkeit – bewusstes Spüren, Atmen, Bewegung – hilft, diese Verbindung wieder aufzubauen. Der Körper ist nicht der Feind. Er ist der zuverlässigste Sensor dafür, wie es dir geht.
5. Professionelle Unterstützung
Wenn Stress schon zu anhaltenden Symptomen geführt hat, wenn die eigenen Strategien nicht ausreichen, oder wenn die Quelle in belastenden Beziehungen, Konflikten oder Mustern liegt, ist therapeutische oder beraterische Begleitung sinnvoll.
Coaching hilft bei akuter Belastung und der Entwicklung konkreter Strategien. Psychotherapie ist angezeigt, wenn Stress zu Angst, Depression oder Burnout geführt hat – oder wenn die Wurzeln der Belastung tiefer liegen.
Stressbewältigung ist keine Luxusbeschäftigung
Viele Menschen zögern, etwas gegen ihren Stress zu tun – weil es sich wie Selbstbeschäftigung anfühlt. „Andere haben es doch auch schwer." „Ich kann doch nicht wegen Stress zum Therapeuten gehen."
Aber: Stress ist ein medizinisch relevanter Zustand mit nachgewiesenen Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenserwartung. Ihn ernst zu nehmen ist keine Schwäche – es ist Selbstfürsorge. Und Selbstfürsorge ist kein Egoismus – weil wer für sich sorgt, auch für andere besser da sein kann.
FAQ: Häufige Fragen zu chronischem Stress:
Wie unterscheide ich normalen Stress von chronischem Stress? Normaler Stress ist vorübergehend und wird von Erholungsphasen abgelöst. Chronischer Stress hält über Wochen oder Monate an, ohne ausreichende Erholung. Wenn du auch nach Wochenenden oder Urlaub nicht wirklich erholt bist, ist das ein klares Zeichen.
Kann man Stress komplett loswerden? Nein – und das wäre auch nicht wünschenswert. Stress gehört zum Leben. Das Ziel ist nicht, stressfrei zu sein, sondern ein gesundes Wechselspiel zwischen Belastung und Erholung zu finden. Das ist möglich.
Helfen Entspannungsverfahren wirklich? Ja. Progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Achtsamkeitsübungen und Meditation haben nachweislich stresssenkende Effekte. Sie sind am wirksamsten, wenn sie regelmäßig praktiziert werden – nicht nur in akuten Stressmomenten.
Ab wann sollte ich wegen Stress zum Arzt oder Therapeuten? Wenn Stress zu körperlichen oder psychischen Symptomen führt, die nicht von selbst besser werden – Schlafprobleme, anhaltende Erschöpfung, Angst, depressive Verstimmung, körperliche Beschwerden. Auch wenn du merkst, dass deine eigenen Strategien nicht mehr ausreichen, ist das ein guter Moment.
Ist Stress eine Krankheit? Stress selbst ist keine Diagnose, aber er kann zu Erkrankungen führen – Burnout, Depression, Angststörungen, Herzerkrankungen. Er ist ein Risikofaktor, den man ernst nehmen sollte, ähnlich wie Bluthochdruck oder Bewegungsmangel.
Kann Sport Stress abbauen? Ja – und das ist eine der besten natürlichen Maßnahmen. Moderate Bewegung reduziert Cortisol, stärkt das Herz-Kreislauf-System und fördert die Ausschüttung stimmungsaufhellender Botenstoffe. Schon 30 Minuten Spazierengehen an mehreren Tagen pro Woche machen einen spürbaren Unterschied.
Hilft Online-Therapie bei chronischem Stress? Ja – besonders für Menschen, die zeitlich stark belastet sind. Online-Therapie und -Coaching passen sich deinem Alltag an und helfen, konkrete Strategien zu entwickeln und umzusetzen.
Erholung ist keine Belohnung – sie ist eine Notwendigkeit
Du musst nicht erst erschöpft sein, um dir Erholung zu erlauben. Und du musst nicht erst krank sein, um Unterstützung zu suchen.
Auf therapeut24.de findest du geprüfte Therapeuten und Coaches, die dir helfen können, chronischen Stress zu verstehen und nachhaltig zu reduzieren – anonym, diskret, ohne lange Wartezeiten. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich und kostet dich nur den ersten Schritt.
Kein Druck. Keine Verpflichtung. Nur Orientierung
„Ein Mann redet nicht darüber.“
Dieser Satz ist alt. Und er wirkt bis heute z. B. in der Erziehung, in Sprüchen und in Blicken und nicht zuletzt auch in vielen Männern selbst.
Dabei leiden Männer nicht weniger. Sie zeigen es anders z. B. mit Wut statt Traurigkeit, Rückzug statt Gespräch, Arbeit statt Pause oder mit Funktionieren statt fühlen.
Seelische Gesundheit ist kein geschlechtsspezifisches Thema. Sie ist ein Menschenthema.
Was ich mir wünsche ist, eine Sprache, die Männer nicht klein macht, wenn sie Hilfe suchen. Räume, in denen ein Mann sagen darf: „Mir geht es nicht gut.“ ohne dass seine Männlichkeit infrage gestellt wird.
Der erste Schritt ist oft der schwerste. Und gleichzeitig der wichtigste. Vielleicht ist der stärkste Satz, den ein Mann sagen kann „Ich brauche Unterstützung.“?
Warum schreibe ich als Frau darüber? Weil ich es sehen kann und es mich berührt. Und weil ich es wichtig finde, dafür Offenheit und Akzeptanz in der Gesellschaft zu schaffen. Ein Klient von mir wirkt nach Außen hin stets stark, doch es ist für ihn nicht leicht, Grenzen zu setzen. Das macht etwas mit ihm.
Und ja, ich lebe in einer Partnerschaft. Auch wenn wir nicht verheiratet sind, spreche ich jetzt hier von meinem Mann. Auch er wirkt nach Außen hin stark und kommt bei den Menschen in seinem beruflichen und privaten Umfeld immer sehr gut an. Er ist freundlich und hilfsbereit. Jedoch weiß keiner dieser Menschen, was wirklich in ihm vor geht, was ihn bewegt.
Auch ich – trotzdem wir dieses Jahr 10 Jahre zusammen sind – weiß mit Sicherheit nicht alles. Gleichzeitig weiß ich, wenn ihn etwas verletzt oder bewegt. Er weiß, dass er mit mir darüber reden kann und ich ihm ernsthaft zuhöre. Meist reicht das schon. Denn einen Rat zu geben, kommt nicht selten einem Rat-SCHLAG gleich.
Nicht immer reicht ein Gespräch im privaten Umfeld und manchmal gibt es da nicht einmal einen Menschen mit einem offenen Ohr...
Wie erlebst Du das in Deinem Umfeld? Mich interressiert Deine Meinung dazu.
#Männergesundheit #MentaleGesundheit #Psychotherapie #Burnout #HeilpraktikerinPsychotherapie
Wer bin ich eigentlich, wenn mich gerade niemand braucht?
Die Frage klingt zunächst beinahe luxuriös.
Für Menschen, die über viele Jahre gearbeitet, Kinder großgezogen, Angehörige begleitet, Verantwortung übernommen, organisiert, entschieden und sich um andere gekümmert haben, kann sie allerdings ziemlich unbequem werden.
Denn gebraucht zu werden gibt unserem Leben Struktur.
Es sagt uns, wo wir hingehören und manchmal sagt es uns sogar, wer wir sind.
Ich erlebe Menschen, bei denen diese Ordnung nach einer Erkrankung plötzlich ins Wanken gerät, weil andere Aufgaben übernehmen, Entscheidungen abnehmen, Essen bringen, Termine organisieren und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit nicht sie diejenigen sind, die halten.
Aber diese Frage gehört nicht nur zur Krankheit.
Sie kann nach dem Auszug der Kinder auftauchen, am ersten Morgen ohne Beruf, nach dem Tod eines Menschen, um den sich vieles gedreht hat, oder irgendwann an einem stillen Samstag, an dem niemand anruft und nichts erledigt werden muss.
Es ist eine der schwierigeren Aufgaben eines langen Lebens, sich irgendwann nicht mehr ausschließlich über das zu erzählen, was man für andere tut und herauszufinden, was von mir übrig bleibt, wenn für einen Moment niemand etwas von mir möchte.
Ich danke "Frau Erna" ♥️ , die ich auf der Parkbank kennengelernt habe. Sie hat mir erzählt, dass sie keine Aufgabe mehr im Leben hat und sich ganz langsam verliert.
#Lebensfragen #Identität #Psychoonkologie #Lebensübergänge #Selbstwert #Berührungsräume
Vielleicht brauchst du kein neues Leben.
Vielleicht brauchst du nur 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗠ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻, 𝗱𝗲𝗶𝗻 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻.
Unsere alten Strategien sind nicht unsere Feinde. Viele von ihnen haben uns weit gebracht. Schwierig wird es erst, wenn aus einer Möglichkeit die einzige Möglichkeit wird. Genau deshalb bedeutet Entwicklung für mich nicht: weg mit dem Alten.
Sondern:
𝗕𝗲𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗱𝗶𝗰𝗵 𝘁𝗿ä𝗴𝘁. 𝗛𝗶𝗻𝘇𝘂𝗳ü𝗴𝗲𝗻, 𝘄𝗮𝘀 𝗱𝗶𝗿 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗳𝗲𝗵𝗹𝘁.
Welchen „Gang“ beherrschst du besonders gut?
Eine langjährige Freundin ruft mich an. Ich freue mich ...
– wir haben viel erlebt, Höhen und Tiefen getragen. Sie meldet sich selten, meistens zu Geburtstagen oder Weihnachten.
Doch nach dem Auflegen bleibt ein schales Gefühl. Als hätte ich gerade einen Fragekatalog ausgefüllt.
Job? Familie? Urlaub? Was gibt es Neues?
Alles wird abgefragt, doch echte Nähe entsteht nicht. Nicht so wie früher. Mein erster Gedanke: „Freu dich doch einfach, dass ihr gesprochen habt.“ Aber die Intuition lügt nicht. Irgendwann ertappe ich mich dabei, das Gespräch unter einem Vorwand zu beenden. Ich will mich nicht mehr „abarbeiten“ lassen.
Heute lese ich in den Salzburger Nachrichten einen Begriff, den ich bisher nicht kannte: „Catch-up-Culture“.
Gemeint sind Freundschaften, in denen man sich nur noch austauscht, um sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen. Man bleibt zwar informiert – aber tiefe Verbundenheit entsteht nicht mehr.
Ich merke immer deutlicher:
Oberflächlicher Small Talk ist nicht meine Welt.
Ich brauche echte Begegnungen. Interesse, das über das Abfragen von Lebensdaten hinausgeht. Gespräche, in denen auch der Raum zwischen den Zeilen Platz hat. Vielleicht ist eine der ehrlichsten Erkenntnisse:
Es war einmal eine wichtige Verbindung. Und heute fühlt sie sich anders an.
Das macht die gemeinsame Zeit nicht weniger wertvoll.
Es bedeutet lediglich, wahrzunehmen, was heute ist.
Woran merken Sie, dass aus einer Verbindung allmählich nur noch Kontakt geworden ist?
#Freundschaft
#CatchUpCulture
#Beziehungen
#Achtsamkeit
#MentalHealth
#Persönlichkeitsentwicklung
Optimismus ist für Unternehmer keine Charaktereigenschaft.
Er ist eine Entscheidung.
Wer heute ein Unternehmen führt, erlebt täglich neue Unsicherheiten. steigende Verantwortung, KI, Fachkräftemangel, geopolitische Entwicklungen, steigende Erwartungen, steigende Preise. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
Natürlich beschäftigen auch mich diese Themen. Ich denke viel darüber nach, wie ich mit ihnen am Besten umgehe. An manchen Tagen fällt mir das leichter, als an anderen.
Aber ich glaube dennoch:
Mein Team orientiert sich nicht daran, ob ich alle Antworten kenne. Es orientiert sich daran, welche Haltung ich einnehme.
Optimismus bedeutet für mich nicht, Probleme auszublenden. Es bedeutet den Mut zu haben, trotz Unsicherheit zuversichtlich zu sein und nach Lösungen zu suchen.
Diese Haltung hat mich in den vergangenen Jahren oft getragen. Sie ist bis heute einer der wichtigsten Bestandteile meiner Arbeit.
Was gibt euch Zuversicht, wenn es schwierig wird?
Stress sieht nicht immer aus wie Hektik.
Manchmal sieht er aus wie eine Person, die alles im Griff hat.
Die morgens aufsteht, ihre Sachen erledigt, erreichbar ist, sich kümmert und weiter funktioniert.
Und erst abends merkt:
Ich bin komplett leer.
Vielleicht kennst du das.
Dein Nervensystem zeigt dir auf unterschiedliche Weise, dass es zu viel ist.
Im Kopf, weil du kaum noch einen Gedanken richtig loslassen kannst und du ständig grübelst.
Im Körper, weil die Anspannung gar nicht mehr nachlässt.
Oder im Alltag, weil du zwar noch alles Notwendige schaffst, aber für das Schöne kaum noch Energie übrig bleibt.
Deshalb finde ich die Frage
„Bin ich gestresst?“
weniger hilfreich als:
„Wo zeigt sich mein Stress gerade?“
Im Kopf? Im Körper? Oder längst in deinem Alltag?Wenn du einmal genauer hinschauen möchtest, mach meinen kostenlosen Stresstest.
Samstag bin ich auf der Frankfurter Buchmesse und habe mein Interview zum Buch.
Tausende Bücher, Tausende Stimmen, Menschen aus aller Welt. Und mittendrin mein Buch, frisch aus dem Druck.
Wenn ich an diese Hallen denke, sehe ich vor allem eins: eine riesige, wunderbare Sehnsucht. Menschen suchen Antworten. Sie greifen nach Seiten, nach Sätzen, nach Stimmen, die ihnen etwas über das Leben erzählen.
Ich liebe Bücher. Und ich weiß aus dreißig Jahren Praxis: Das beste Buch wirkt wie ein Spiegel. Es zeigt dir etwas, das längst in dir wohnt.
Deshalb möchte ich dir heute die vielleicht einfachste und zugleich ehrlichste Übung aus meinem Buch schenken.
Die Spiegelübung.
Stell dich vor einen Spiegel. Lass Frisur und Kleidung beiseite, all das, was du sonst prüfst und korrigierst.
Schau dir in die Augen. Dem Menschen, der deinen Blick erwidert.
Und dann sag diese drei Sätze:
Ich kenne dich.
Ich sehe dich.
Ich sage Ja zu dir.
Für viele Menschen ist das zunächst ein großer Moment. Sie haben gelernt, sich kritisch zu betrachten, sich zu optimieren, sich über Leistung und Funktion wahrzunehmen.
Und plötzlich steht da einfach ein Mensch im Spiegel. Die Rolle tritt zurück. Der Mensch selbst tritt nach vorn.
Wenn dir die drei Sätze heute zu groß erscheinen, wählen wir gemeinsam einen Satz, der jetzt schon stimmt. Zum Beispiel:
Ich entscheide mich, dich kennenzulernen.
Ich werde dir die beste Freundin sein, die du haben kannst. (Oder der beste Freund.)
Ich finde den Weg zu dir.
Ein Satz genügt für den Anfang. Er ist der erste Schritt einer echten Beziehung. Der Beziehung zu dir selbst.
Der Spiegel ist für mich ein genialer Ort. Er zeigt einfach, was ist. Ganz ruhig. Ganz ehrlich.
Wir Menschen suchen Erkenntnis gern im Spektakel, im großen Umbruch, auf den großen Bühnen. Für viele beginnt die wichtigste Begegnung ihres Lebens an einem viel stilleren Ort. Im Badezimmer, an einem ganz gewöhnlichen Morgen.
Morgen darf ich in Frankfurt über dieses Buch sprechen. Ich freue mich riesig darauf.
Und gleichzeitig weiß ich: Die wichtigste Bühne hast du jeden Morgen zu Hause. Direkt vor deinen Augen.
𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗱𝘂
Wann hast du dir zuletzt wirklich in die Augen geschaut?
Welcher der Sätze fühlt sich für dich heute stimmig an?
Probier es morgen früh aus. Ein Blick, ein Satz, dreißig Sekunden. Und beobachte, was sich in dir bewegt.
𝗜𝗰𝗵 𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲 𝗱𝗶𝗰𝗵. 𝗜𝗰𝗵 𝘀𝗲𝗵𝗲 𝗱𝗶𝗰𝗵. 𝗜𝗰𝗵 𝘀𝗮𝗴𝗲 𝗝𝗮 𝘇𝘂 𝗱𝗶𝗿.
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🔔 Folge mir, @Dr. Marlies Koel, für Impulse zu Wendepunkten im Leben, mentaler Gesundheit und echtem Wandel
Bei Ihnen fühle ich mich ein bisschen aufgehoben
Ich habe eine neue Klientin. Sie ist über 80 und damit die älteste Klientin, die ich bisher begleitet habe.
„Die Gelassenheit hat mich angesprochen. Das möchte ich auch lernen“, sagt sie beim Infogespräch.
Seit eineinhalb Jahren ist sie Witwe. Sie erzählt von ihrer Ehe, von schönen Jahren, aber auch von den belastenden letzten drei, in denen sie ihren Mann gepflegt hat.
„Ich habe meinen Mann geliebt. Aber vermissen tue ich ihn nicht.“
Ob das schlimm sei, fragt sie mich.
Nein. Vielleicht ist es einfach ehrlich.
Sie hat niemanden, mit dem sie über all das sprechen kann. Freunde und Bekannte werden im Alter weniger. Die Kinder sind längst aus dem Haus und meinen, es gehe ihr doch gut. Schließlich habe sie keine finanziellen Sorgen.
Und ja: Das ist eine Erleichterung.
Aber es schützt nicht vor Einsamkeit.
Nach Jahrzehnten, in denen sie für andere da war, darf sie nun eine ganz neue Rolle finden:
Was bedeutet es, für sich selbst da zu sein?
Bisher war sie es gewohnt, stark zu sein, Probleme selbst zu lösen und Verantwortung zu übernehmen.
Nun richtet sich ihr Blick zunehmend auf den eigenen Körper – insbesondere auf ihren Blutdruck.
Sie versucht, Sicherheit durch Kontrolle zu gewinnen. Doch körperliche Prozesse lassen sich nicht einfach kontrollieren.
Also schauen wir gemeinsam: Was hilft ihr, wieder mehr Einfluss auf ihr eigenes Erleben zu bekommen?
Atemübungen. Spaziergänge – ohne Zielvorgabe. Malen. Früher hat sie gern Aquarelle gemalt. Das möchte sie wieder ausprobieren.
Kleine Dinge. Aber sie verändern den Fokus: weg von dem, was war und nicht mehr möglich ist, hin zu dem, was jetzt noch geht.
Auch ihre Blutdruckschwankungen beobachtet sie inzwischen anders.
Sie dokumentiert, welche Gedanken, Gefühle und Situationen vorausgingen.
So beginnt sie, Zusammenhänge zwischen innerer Anspannung, Verhalten und körperlichem Erleben wahrzunehmen und fühlt sich den körperlichen Veränderungen nicht mehr so stark ausgeliefert.
Im Gespräch wird ihr zunehmend klar, wie hilfreich ihr „Stark-Sein“ über viele Jahrzehnte war. Und dass sie jetzt noch einmal neu wählen darf: sich selbst.
Eine ihrer wichtigsten Erkenntnisse formuliert sie so:
„Ich habe jahrelang für andere gesorgt. Jetzt ist die Zeit gekommen, diese Fürsorge auch mir selbst zukommen zu lassen.“
Mit Gelassenheit. Und mit Lebensfreude.
Vielleicht ist das eine der großen Aufgaben im Älterwerden:
Nicht nur Abschied zu nehmen von dem, was war.
Sondern auch neu zu entdecken, was noch möglich ist.
#Selbstfürsorge #Älterwerden #Gelassenheit
Supervisionsabend in der Gruppe
Supervision in der Gruppe
"Logotherapie in der Praxis"
Nächster Termin:
Mittwoch, 20.10.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Frankls Logotherapie und Existenzanalyse gehört mit zu einer der wirksamsten Psychotherapien. Ihre Wirksamkeit beruht weniger auf der „Vollstreckung von Methoden“ als vielmehr auf der Verinnerlichung des logotherapeutischen Gedankenguts.
Dies zeigt sich am besten in der Anwendung bei der Besprechung von Fallbeispielen.
In monatlich stattfindenden Supervisionsabenden in der Gruppe (letzter Mittwoch/Monat) werden die Fallbeispiele und Fragestellungen der Teilnehmenden in logotherapeutischer Hinsicht besprochen und evtl. im Rollenspiel eingeübt. Zudem werden im interkollegialen Austausch Frankls Gedanken vertieft und praxisorientierte Themen diskutiert.
Voraussetzung ist eine aktive Beteiligung am Austausch. Grundkenntnisse in Logotherapie sind wünschenswert, aber keine Bedingung.
Individuelle Supervisionen sowie besondere Themen der Logotherapie können gesondert
angefragt werden.
Anmeldung unter:
schreiber@curavitae.eu
Was ein Fundament für ein Haus ist, sind unsere Grundbedürfnisse für unser Leben
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
... oft unsichtbar, aber entscheidend dafür, was trägt.
Ein Fundament sehen wir meistens nicht.
Solange alles stabil steht, beschäftigen wir uns kaum damit. Doch irgendwann entstehen vielleicht erste kleine Risse.
Und dann können wir genauer hinschauen – oder etwas darüberdecken und hoffen, dass es schon halten wird.
Ich kenne das auch von mir.
Auch ich habe mein eigenes Fundament nicht immer gut im Blick, obwohl ich mich beruflich viel mit Selbstwahrnehmung und Bedürfnissen beschäftige.
Manchmal merke ich es erst daran, dass meine Energie nachlässt. Ich werde müder, unkonzentrierter, weniger belastbar und Dinge fühlen sich plötzlich anstrengender an.
Wenn ich dann genauer hinschaue, stelle ich manchmal fest:
Zu wenig gegessen oder getrunken.
Zu wenig Schlaf oder Ruhe.
Mich über etwas geärgert und es beiseitegeschoben.
Oder etwas zugedeckt, das eigentlich längst meine Aufmerksamkeit gebraucht hätte.
Dann denke ich:
Auch mein Fundament braucht regelmäßig eine Statikprüfung.
Nicht erst, wenn etwas zusammenbricht.
Wir wissen, dass unser Körper Essen, Trinken, Schlaf, Bewegung und Regeneration braucht. Aber nehmen wir seine Signale auch wahr, solange er noch leise mit uns spricht?
Oder hören wir erst hin, wenn er irgendwann laut werden muss?
Neben unseren körperlichen Bedürfnissen brauchen wir Sicherheit.
Äußere Sicherheit gibt Halt. Und gleichzeitig wissen wir, wie schnell sich Lebensumstände verändern können.
Deshalb ist die innere Sicherheit für mich der Kern unseres Fundaments.
Wie sehr vertraue ich mir selbst?
Kenne und achte ich meine Grenzen?
Kann ich für mich einstehen?
Und finde ich auch dann Halt in mir, wenn außen etwas ins Wanken gerät?
Und auch Verbindung trägt unser Fundament.
Menschen, bei denen wir uns zugehörig fühlen. Austausch, Nähe und Unterstützung. Beziehungen, in denen wir nicht ständig etwas leisten müssen.
Auch da lohnt sich manchmal die Frage:
Welche Verbindungen stärken mich – und welche kosten mich inzwischen mehr Kraft, als sie mir geben?
Eine Statikprüfung bedeutet für mich deshalb nicht:
Was stimmt mit mir nicht?
Sondern:
Wo stehe ich gerade?
Was trägt schon gut?
Wo zeigen sich kleine Risse?
Und was braucht vielleicht wieder etwas mehr Aufmerksamkeit?
Denn ein stabiles Fundament bedeutet nicht, dass es niemals Risse bekommt.
Es bedeutet auch, sie wahrzunehmen, bevor wir sie immer weiter zudecken.
Du möchtest dein eigenes Fundament einmal kurz überprüfen?
Schreib mir gern eine DM. Ich schicke dir eine kleine Checkliste aus meiner Beratung, mit der du schauen kannst, wo du aktuell gut für dich sorgst und wo du vielleicht noch einmal genauer hinschauen möchtest.
https://lnkd.in/egkq2K3G
#Selbstwahrnehmung #Grundbedürfnisse #InnereSicherheit #Selbstfürsorge #FrauenInDerLebensmitte #PsychologischeBeratung
Psychische Gesundheit ist kein Luxus - Good Grooming für die Seele
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Wir gehen zum Friseur, zur Massage, zur Maniküre oder ins Fitnessstudio. Wir kümmern uns
um unser Aussehen, unseren Körper und unsere Fitness – regelmäßig und
selbstverständlich.
Warum sollte das bei der psychischen Gesundheit anders sein?
Darum kümmern wir uns häufig erst, wenn etwas nicht mehr funktioniert: wenn der Schlaf
dauerhaft schlecht ist, die Arbeit immer schwerer fällt oder Angst, Erschöpfung oder
Niedergeschlagenheit den Alltag bestimmen.
Eigentlich seltsam.
Seelische Gesundheit braucht Aufmerksamkeit – nicht erst dann, wenn wir krank sind.
Das kann bedeuten, genauer hinzuschauen: Wie geht es mir eigentlich gerade? Was
beschäftigt mich schon seit Wochen? Was schiebe ich immer wieder vor mir her?
Prävention beginnt nicht erst im Burnout.
Es muss nicht erst eine Depression, eine Angststörung oder eine andere psychische
Erkrankung entstehen, bevor wir uns mit unserem psychischen Befinden beschäftigen.
Darüber sprechen gehört dazu
Psychische Beschwerden oder seelisches Leid bleiben oft unsichtbar. Betroffene befürchten
Stigmatisierung, Schubladendenken im Umfeld oder Nachteile im Beruf.
Ein Bein im Gips ist für jeden sichtbar. Jeder versteht sofort, dass etwas passiert ist.
Aber was ist, wenn die Seele einen Verband braucht?
Auch das gehört zu psychischer Gesundheit: darüber sprechen können, ohne sich
verstecken zu müssen.
Die Woche der seelischen Gesundheit
Darüber zu sprechen ist die Brücke, die uns aus der unsichtbaren Isolation zurück ins Leben
führt.
Die Woche der seelischen Gesundheit baut genau diese Brücken über das Schweigen
hinweg: zwischen Betroffenen und Angehörigen sowie zwischen Scham und Verständnis. Sie
ebnet den Weg hin zu rechtzeitiger Unterstützung, bevor die Belastung zu schwer wird. Sie
bringt psychische Gesundheit in die Öffentlichkeit und macht Angebote sichtbar.
Psychische Gesundheit betrifft uns alle – nicht nur Menschen, die bereits erkrankt sind.
Vielleicht sollten wir deshalb unseren Umgang mit der eigenen psychischen Gesundheit ein
wenig verändern:
Nicht erst reparieren, wenn etwas kaputt ist.
Sondern hinschauen, ernst nehmen und rechtzeitig etwas dafür tun:
Good Grooming – auch für die Seele.
Sie möchten mehr darüber wissen? Nehmen Sie zur Woche der seelischen Gesundheit an
meinen - oder anderen - Informationsveranstaltungen teil.
Infos zu meinen Veranstaltungen finden Sie hier im Blog.
oder sprechen Sie mich an: Tel./WA 0176 7672 5936 oder kontakt@praxis-flierl.de
Seelische Männergesundheit: Warum Männer seltener über ihre Not sprechen
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
"Ein Mann redet nicht darüber." Dieser Satz prägt bis heute, wie Männer mit seelischer Belastung umgehen. Dabei leiden Männer nicht weniger als Frauen. Sie zeigen es anders und sprechen weniger darüber.
Typische Anzeichen seelischer Belastung bei Männern können sein:
- Gereiztheit und Wut statt Traurigkeit
- Rückzug und Schweigen
- übermäßiger Alkohol- oder Medienkonsum
- Arbeit als Flucht
- körperliche Beschwerden wie Schlafprobleme, Rücken- oder Magenschmerzen
- das Gefühl, nur noch zu funktionieren
Viele Männer haben gelernt, stark zu sein und nicht zu klagen. Das erschwert den Zugang zu den eigenen Gefühlen und den Weg zu Unterstützung.
Was hilfreich sein kann:
- eine Sprache, die entlastet statt entwertet
- Therapie, die zu Männern passt, auch mit Bewegung und konkreten Schritten
- offene Vorbilder, die zeigen: "Reden ist Stärke."
- frühzeitige Hilfe statt spätem Zusammenbruch
Fazit: Seelische Gesundheit ist kein Frauenthema. Sie ist ein Menschenthema. Wer Hilfe annimmt, zeigt nicht Schwäche sondern beweist Stärke.
Berufliche Neuorientierung: Wie sieht ein guter Lebenslauf aus?
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Einseitig oder zweiseitig? Mit Foto oder ohne? Klassisch oder modern? Mit Farben, Balken und grafischen Elementen? Oder möglichst schlicht?
Wer nach dem „richtigen“ Lebenslauf sucht, findet schnell sehr unterschiedliche Empfehlungen.
Vielleicht liegt das daran, dass es den einen richtigen Lebenslauf gar nicht gibt.
Natürlich sollte ein Lebenslauf übersichtlich, verständlich und professionell sein und die wesentlichen Informationen über Ihren bisherigen Weg enthalten. Je nach Branche und Bewerbung können außerdem unterschiedliche Anforderungen eine Rolle spielen.
Aber ein guter Lebenslauf dokumentiert nicht einfach alles, was Sie jemals gemacht haben. Er hilft Ihrem Gegenüber zu erkennen, was an Ihrem bisherigen Weg für die angestrebte Stelle interessant ist.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur über die Gestaltung nachzudenken, sondern über die Botschaft:
Was soll jemand als Erstes über Sie verstehen? Welche Erfahrungen und Kompetenzen sind besonders relevant? Was darf weniger Raum bekommen? Und welches Bild soll nach dem Lesen von Ihnen hängen bleiben?
Im Coaching in Karlsruhe und online erlebe ich die Arbeit am Lebenslauf deshalb häufig auch als eine Form der Standortbestimmung. Wir beschäftigen uns nicht nur mit Schriftarten, Seitenzahlen oder Formulierungen, sondern mit der Frage: "Was kann ich eigentlich und wie möchte ich das zeigen?"
Und auch Sie selbst sollten sich in Ihren Bewerbungsunterlagen wiederfinden und sie gerne versenden.
Vielleicht ist ein guter Lebenslauf deshalb nicht derjenige, der irgendeiner Vorlage perfekt entspricht. Sondern derjenige, der es Ihrem Gegenüber leicht macht, das Wesentliche über Sie zu erkennen.
Details über ein Coaching zur beruflichen Neuorientierung in Karlsruhe oder online finden Sie auf meiner Homepage: Hier geht's zum Coaching zur beruflichen Neuorientierung
Natur und Sonne tanken...
...Wann hast du es das letzte Mal zwischen deinen Terminen gemacht, einfach so mal 5 Minuten ? Ich meine, nicht erst am Wochenende wenn es so im Plan steht als Event?
Sollte es gerade jetzt nicht gehen - vielleicht kannst du 1 Minute deine Augen schließen. Tief durchatmen und dir diesen entspannten Moment vorstellen?
Danke für wertvolle Kommentare, wenn andere davon profitieren und bewusst sinnvoll weiterkommen können.
My story: Gerade jetzt war ich kurz draußen, vielleicht nur 200 m gelaufen, hab mich bewegt und - sende dir hiermit den Impuls, ähnliches zu tun. Bemerke, was davon dir gut getan hat? Vielleicht drei Dinge, die du gehört, gesehen, gerochen oder gefühlt hast?
Wie oft benutzen wir manche Sinne tagsüber nur rudimentär und das ganze System freut sich dann in diesem kurzen Moment Pause, wieder aktiv zu werden.
Mit den besten Wünschen in ein baldiges Wochenende.
Grüße, Andrea
#mentaleGesundheit #Bewegung #MitAllenSinnenGenießen