Wenn Funktionieren immer mehr Kraft kostet
Dieser Text wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
Vielleicht sind Sie gar nicht weniger belastbar geworden.Vielleicht bewältigen Sie nur schon sehr lange einen Alltag, der Ihrem Körper und Ihrer Psyche immer mehr abverlangt.
Einen Satz höre ich von Menschen, die beruflich viel Verantwortung tragen, in meiner Praxis erstaunlich häufig
„Eigentlich müsste ich das doch besser schaffen.“
Das sagen Menschen, die arbeiten, Entscheidungen treffen, finanziell selbstständig sind, Familie und Beziehungen im Blick behalten, organisieren, vorausdenken und für andere da sind.
Also gerade diejenigen, bei denen man von außen kaum auf die Idee käme, dass sie irgendwann nicht mehr können.
Wenn die Energie trotzdem immer weniger wird, lautet die erste Erklärung selten wie
„Vielleicht ist es einfach zu viel.“
Viel häufiger heißt es eher
„Ich muss mich besser organisieren.“
„Ich bin nicht mehr so leistungsfähig wie früher.“
„Andere schaffen das doch auch.“
„Ich darf mich nicht so anstellen.“
Und damit beginnt ein paradoxer Versuch, Erschöpfung mit noch mehr Selbstdisziplin zu behandeln.
Dabei hängt Leistungsfähigkeit nicht nur davon ab, wie motiviert, diszipliniert oder organisiert jemand ist. Chronischer Stress, Schlaf, körperliche Gesundheit, hormonelle Veränderungen, Mental Load, Care-Arbeit und die Menge an Verantwortung, die ein Mensch dauerhaft trägt, spielen ebenfalls eine Rolle.
Manchmal sieht etwas wie persönliches Versagen aus, obwohl die Anforderungen längst größer geworden sind als das, was sich auf Dauer gesund tragen lässt.
Dann braucht es nicht unbedingt noch eine bessere Morgenroutine, noch effizienteres Zeitmanagement oder die nächste Strategie, um mehr zu schaffen.
In der Psychotherapie interessiert mich an dieser Stelle deshalb weniger, wie Sie noch effizienter werden können. Spannender ist eine andere Frage:
Warum erscheint Ihnen ein Leben, das Sie dauerhaft erschöpft, immer noch als etwas, das Sie einfach besser bewältigen müssten?
Bei manchen Menschen zeigt sich dahinter ein älteres Muster. Verlässlich zu sein bedeutet, möglichst wenig auszufallen. Stärke bedeutet, wenig zu brauchen. Verantwortung bedeutet, Dinge lieber selbst zu übernehmen. Und Ruhe darf erst beginnen, wenn alles erledigt ist.
Nur kommt dieser Moment für manche Menschen nie.
Psychotherapie kann die reale Verantwortung eines Menschen nicht verschwinden lassen. Sie kann aber helfen zu unterscheiden, was tatsächlich getragen werden muss und was längst automatisch mitgetragen wird, weil Nicht-Funktionieren innerlich kaum erlaubt ist.
Deshalb würde ich Erfolg nicht nur daran messen, wie viel ein Mensch verdient, organisiert, erreicht oder für andere trägt.
Sondern auch daran, ob in diesem erfolgreichen Leben noch ein Mensch lebt, der sich darin körperlich und emotional einigermaßen wohlfühlt.
Eine Frage, die Sie nicht sofort beantworten müssen
Wenn Erschöpfung nicht als selbstverständlicher Preis für ein erfolgreiches Leben gelten würde – würden Sie Ihr heutiges Leben noch genauso gestalten?
Mit Wärme und Respekt
Anastasiia Sukhorukova
Approbierte Psychotherapeutin in Nagold und online
Zu einer guten Beziehung gehören mindestens zwei.
Aber die VERANTWORTUNG dafür,
dass Du DICH nicht selbst verlässt,
LIEGT BEI DIR.
Love it. Change it. Leave it.
In Beziehungen verlagern wir diese
drei Möglichkeiten verdammt gerne
ausschließlich auf den anderen.
Dabei sollten wir vielleicht zuerst auf uns selbst schauen.
LOVE IT = Annahme
Mag ich mich eigentlich,
wenn ich mit dieser Frau zusammen bin?
Kann ich mit ihr der Mann sein,
der ich sein will?
Oder passe ich mich ständig an,
schlucke runter,
werde leiser oder immer lauter
und entferne mich dabei immer mehr
von mir selbst?
Und genauso wichtig:
Erwarte ich von ihr vielleicht etwas,
ohne selbst zu geben was sie braucht?
CHANGE IT = Veränderung
Was kann ich verändern,
damit sich zwischen uns etwas verändert?
Ohne mich zu verraten?
Was brauche ich wirklich?
Weiß ich das überhaupt?
Habe ich es ihr gegenüber verständlich ausgesprochen?
Setze ich verständlich meine Grenzen?
Und weiß ich was sie wirklich braucht?
Habe ich sie gefragt,
oder glaube ich nur es zu wissen?
Ein ziemlich gutes Indiz dafür,
dass du es nur glaubst, wäre:
„Ich tue doch schon alles für sie
und trotzdem ist es nie richtig oder gut genug für sie.“
Vielleicht tust du wirklich viel.
Aber an ihrem Bedürfnis vorbei 😉
(Oder sie weiß es selbst nicht,
und dann tappst du eh nur im Dunkeln.)
LEAVE IT = Gehen- Verlassen
Und erst dann stelle dir die Frage:
Wenn:
Ich weiß, was ich brauche.
Ich es ausgesprochen habe.
Ich ihr zugehört habe
und versucht habe sie zu verstehen,
was sie braucht.
Meinen Anteil, in Resonanz mit mir
verändert habe.
Und trotz allem,
immer wieder gegen mich selbst leben
und kämpfen müsste,
damit diese Beziehung funktioniert….
Will ich diesen Preis noch länger bezahlen,
nur damit wir zusammenbleiben können?
Oder ist das der Punkt,
an dem ich respektvoll diese Beziehung
löse und gehe?
Ich unterstütze, was da ist - Das gilt sowohl in meinen Gesprächen mit Klientinnen und Klienten, wie auch hier bei LinkedIn, wenn ich andere Beiträge finde, die es zu unterstützen lohnt, aus meiner aktuellen Sicht.
Gerne leite ich diese weiter, manchmal mit manchmal ohne Kommentar und wünsche dabei, dass es die Leser und Leserinnen bewusst sinnvoll weiterbringt. Und auch diejenigen, die den Beitrag verfasst haben.
Also
1. nicht wundern, wenn in meinem Beitrag-Stream viele andere Gesichter auftauchen
2. die Anregung mitnehmen, es vielleicht ähnlich zu tun, wenn du Informationen relevant für andere siehst, auch wenn es nicht die eigenen Infos sind
3. überlege ich dabei oft, inwiefern meine Inhalte anderen helfen, ohne dass ich in direktem Kontakt mit diesen Menschen stehe
Wie siehst du das?
Daher: gerne kommentieren und andere vernetzen. Wenn du den Eindruck hast es hilft dir anderen und dieser Welt im positiven Sinne weiter. Bietet z.B. Anlass zur #perspektivänderung #cokreation und vieles mehr
Vielen Dank, Andrea
Kleine Veränderungen, große Wirkung
„Manchmal sind es die kleinen Dinge,
die Großes bewirken:
eine offene Haltung, ein bewusster Atemzug,
ein ehrlicher Blick.
Probiere heute bewusst eine kleine Veränderung in deiner Körpersprache aus und spüre, wie dein Mind darauf reagiert.
Deine Ausstrahlung wird es dir danken.“
Jean-Marie Bottequin, Akademie für Persönlichkeitsbildung
www.bottequin.de
Grenzen setzen
Wenn wir persönlich und im angemessenen, sachlichen Kommunikationsstil Grenzen setzen, berücksichtigen wir unsere eigenen Bedürfnisse. Mögliche zusätzliche Belastungen im Alltag und dadurch entstehende Überforderungen können vermieden werden.
Erst kürzlich habe ich selbst im privaten Gespräch eine Grenze gesetzt und erfahren, dass es sich entlastend anfühlt und richtig. Wichtig dabei war, dass ich innerlich ruhig war und es thematisch gerade passte. So kam mein Wunsch in dem Moment sachlich rüber und wurde respektiert. Eine alternative Variante (Zeit miteinander gerne, zugleich begrenzt), die dann für beide funktioniert, sich gut anfühlt und bei der keiner von beiden über seine eigene Grenze gehen muss. Gleichzeitig weiß ich sehr wohl, dass dies Überwindung kostet, besonders wenn das eigene Verhalten noch so neu und ungewohnt ist.
Warum schreibe ich darüber? Es ist ein Thema, welches mir in meiner Praxis immer wieder begegnet. Es kann viele Gründe geben, warum es schwer fällt, Grenzen zu setzen. Das kann beispielsweise im beruflichen Kontext mit Vorgesetzten und/ oder Kollegen oder auch im Familien- und Freundeskreis sein. Nicht selten wird erst im Nachhinein bemerkt, dass die eigene persönliche Grenze nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt wurde und es können Gefühle wie Hilflosigkeit und Überforderung entstehen.
Was hält die Menschen davon ab, ihre Grenzen für das eigene Wohlbefinden im richtigen Moment klar zu kommunizieren? Es kann die Befürchtung sein, den anderen vor den Kopf zu stoßen und vielleicht aus dem Wunsch nach Harmonie, seine eigenen Bedürfnisse in dem Moment hinten anzustellen. Möglich wäre auch eine drohende Ausgrenzung von Menschen, die man ja grundsätzlich mag.
Es gibt einige Arten an "Grenzen". Bei mir war es meine "Energie" im Rahmen von Zeit mit einem anderen Menschen.
Welche Art "Grenzen" werden bei Dir überschritten?
Wenn das Thema "Grenzen setzen" für Dich eine Herausforderung darstellt, melde Dich gerne bei mir und lass uns schauen, wie Du Grenzen früher wahrnehmen und ansprechen kannst.
Wie denkt ein Narzisst?
Wie denkt ein Mensch, bei dem eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde?
Über Narzissmus wird viel gesprochen; meistens aus der Perspektive der Menschen, die unter narzisstisch geprägten Beziehungsdynamiken gelitten haben.
So gut wie nie hören wir die Innenperspektive eines Menschen mit entsprechender Diagnose.
Aus diesem Grund habe ich Michael, diagnostizierter Narzisst, zu einem ausführlichen Gespräch eingeladen.
Wir sprechen unter anderem über Empathie, Beziehungen, Selbstwahrnehmung und Manipulation, einschließlich seiner Aussage, bestimmte manipulative Verhaltensweisen bewusst eingesetzt zu haben.
Das Gespräch soll weder verherrlichen, noch stigmatisieren. Michaels Aussagen sind selbstverständlich keine allgemeingültigen Aussagen über Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Sie sind eine persönliche Innenperspektive.
Gerade diese Perspektive halte ich jedoch für sehr relevant: Psychologische Aufklärung bedeutet für mich nicht, nur diejenigen anzuhören, die das eigene Bild bestätigen. Sie bedeutet, unterschiedliche Perspektiven zu betrachten, Aussagen kritisch einzuordnen und zwischen persönlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnis zu unterscheiden.
Verstehen bedeutet nicht entschuldigen. Zuhören bedeutet nicht zustimmen.
Das vollständige Interview ist auf meinem YouTube-Kanal NARZFREI zu sehen:
https://youtu.be/hM_JO3N87ek?si=twfofVOGbRBfbn2r
Vanessa Streek
Neurolinguistin, M.A.
NARZFREI
Psychologische Beratungspraxis
#Narzissmus #Psychologie #Persönlichkeitsstörung #PsychologischeBeratung #NARZFREI
Warum frühe Beziehungserfahrungen uns bis heute begleiten
Warum kann uns eine unbeantwortete Nachricht völlig aus dem Gleichgewicht bringen?
Warum haben manche Menschen Angst, verlassen oder abgelehnt zu werden?
Und warum wünschen wir uns manchmal Nähe und ziehen uns gleichzeitig zurück, sobald uns jemand wirklich nahekommt?
Ein Teil der Antwort kann in unseren frühen Beziehungserfahrungen liegen.
Wie wir Nähe lernen
Unsere ersten Beziehungen sind wichtige Lernräume.
Als Kinder erfahren wir, ob andere Menschen für uns da sind, ob wir mit unseren Bedürfnissen willkommen sind und ob wir uns auf jemanden verlassen können.
Wir lernen zum Beispiel:
Darf ich zeigen, dass ich Angst habe oder traurig bin?
Was passiert, wenn ich Nein sage?
Ist jemand für mich da, wenn es mir schlecht geht?
Kann ich Nähe suchen und mich trotzdem wieder entfernen?
Aus vielen solchen Erfahrungen können innere Erwartungen und Beziehungsmuster entstehen.
Wenn ein Kind wiederholt erlebt, dass eine Bezugsperson zuverlässig und zugewandt reagiert, kann sich daraus ein grundlegendes Gefühl von Sicherheit entwickeln:
„Ich darf Bedürfnisse haben. Andere Menschen sind für mich da. Und ich kann trotzdem selbstständig sein.“
Wenn Nähe dagegen immer wieder mit Zurückweisung, Unzuverlässigkeit oder fehlender Verfügbarkeit verbunden ist, können andere Verhaltensmuster entstehen.
Vielleicht lernt ein Kind, besonders aufmerksam auf Veränderungen zu achten, um die Beziehung nicht zu verlieren. Oder es lernt, eigene Bedürfnisse lieber nicht zu zeigen und möglichst unabhängig zu sein.
Manche Menschen erleben später sogar beides: Sie sehnen sich nach Nähe und fühlen sich gleichzeitig unwohl, wenn ihnen jemand tatsächlich nahekommt.
Das sind keine bewusst gewählten Verhaltensweisen. Es können Strategien sein, die irgendwann einmal geholfen haben, mit Beziehungen und den eigenen Gefühlen zurechtzukommen.
Wenn alte Muster in neuen Beziehungen auftauchen
Stell dir vor, dein Partner antwortet nicht auf eine Nachricht.
Objektiv betrachtet ist das zunächst nur eine unbeantwortete Nachricht.
Subjektiv kann daraus aber schnell etwas anderes werden:
„Warum meldet er sich nicht?“
„Habe ich etwas falsch gemacht?“
„Ist ihm die Beziehung nicht mehr wichtig?“
Die Sorge kann sich bis zur Verlustangst steigern, obwohl es für die aktuelle Situation vielleicht (noch) gar keinen Grund gibt.
Denn wir reagieren nicht ausschließlich auf das, was gerade passiert.
Wir reagieren auch auf die Bedeutung, die wir einer Situation geben.
Und diese Bedeutung kann durch frühere Erfahrungen geprägt sein.
Deshalb brauchen manche Menschen in Beziehungen besonders viel Rückversicherung. Die Antwort auf die Frage „Ist alles in Ordnung zwischen uns?“ beruhigt dann zwar kurzfristig, aber die Unsicherheit kommt immer wieder.
Es kann ein Kreislauf entstehen:
Unsicherheit → Rückversicherung → Erleichterung → neue Unsicherheit.
Andere Menschen reagieren genau entgegengesetzt.
Sie wünschen sich Nähe, fühlen sich aber eingeengt, sobald sie tatsächlich entsteht. Dann kommt der Impuls: „Ich brauche Abstand.“
Auch hier lohnt sich die Frage: Was genau löst die Nähe gerade in mir aus?
Geht es wirklich um diesen Menschen?
Oder werden durch Nähe vielleicht alte Gefühle von Verletzlichkeit, Kontrollverlust oder Abhängigkeit aktiviert?
Beziehungsmuster und Selbstwert
Frühe Erfahrungen können auch beeinflussen, wie wir uns selbst in Beziehungen erleben.
Wenn wir beispielsweise gelernt haben: „Meine Bedürfnisse sind zu viel“, kann es schwerfallen, Nein zu sagen, Konflikte auszuhalten oder die eigene Meinung zu vertreten.
Dann versuchen wir vielleicht, es anderen recht zu machen, leisten besonders viel und suchen Anerkennung.
Aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit kann so irgendwann der Glaubenssatz werden:
„Ich muss etwas leisten, damit ich geliebt werde.“
Solche Muster können Partnerschaften, Freundschaften und andere Beziehungen prägen.
Aber genau hier ist mir ein Punkt wichtig:
Unsere Vergangenheit bestimmt nicht unsere Gegenwart!
Frühe Beziehungserfahrungen können uns beeinflussen. Aber sie bestimmen nicht, wie wir heute leben müssen.
Wir können alte Muster erkennen und neue Erfahrungen machen.
Wir können Menschen begegnen, die anders reagieren als frühere Bezugspersonen.
Wir können lernen, Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszusprechen.
Und wir können beginnen, zwischen früher und heute zu unterscheiden.
Vielleicht bemerkst du irgendwann:
„Ich habe gerade Angst, dass der andere sich entfernt. Aber ich weiß noch gar nicht, ob das tatsächlich passiert.“
Oder:
„Ich möchte mich gerade zurückziehen. Vielleicht brauche ich aber nicht mehr Abstand, sondern fühle mich einfach verletzlich.“
Zwischen Gefühl und Reaktion entsteht dann ein kleiner Raum.
Und genau dieser Raum kann Veränderung möglich machen.
Alte Muster verstehen – neue Erfahrungen machen
Psychologische Arbeit kann dabei helfen, diesen Raum größer werden zu lassen.
Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit immer wieder aufzuwühlen.
Sondern darum, besser zu verstehen:
Was löst bestimmte Gefühle in mir aus?
Welche Gedanken tauchen dann auf?
Was brauche ich eigentlich?
Welche Reaktion gehört zu einem alten Muster – und was möchte ich heute anders machen?
Denn eine Situation im Hier und Jetzt muss nicht automatisch dieselbe Bedeutung haben wie eine ähnliche Situation in der Vergangenheit.
Vielleicht kennst du das Gefühl, immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster zu geraten.
Vielleicht hast du Angst vor Ablehnung oder davor, verlassen zu werden.
Vielleicht fällt es dir schwer, Vertrauen zu entwickeln.
Oder du bemerkst, dass du dich selbst in Beziehungen immer wieder aus dem Blick verlierst.
Dann kann eine andere Frage hilfreich sein.
Nicht nur:
„Warum bin ich so?“
Sondern auch:
„Was habe ich irgendwann gelernt, was mir heute nicht mehr dient? Und was möchte ich neu lernen?“
Denn genau darin liegt eine Möglichkeit zur Veränderung:
Du bist nicht deine alten Beziehungserfahrungen. Und du musst nicht für immer so reagieren, wie du es einmal gelernt hast.
Ein Gedanke zum Mitnehmen
Unsere frühen Beziehungserfahrungen können beeinflussen, wie wir Nähe, Vertrauen und uns selbst in Beziehungen erleben. Sie prägen uns, aber sie bestimmen nicht, wie wir heute leben.
Manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo wir erkennen:
„Das ist ein altes Muster. Aber ich bin heute nicht mehr das Kind von damals.“
Und vielleicht darf daraus Schritt für Schritt etwas Neues entstehen:
Mehr Sicherheit. Mehr Selbstvertrauen. Und die Freiheit, Beziehungen zu gestalten, ohne sich selbst darin zu verlieren.
Mehr Selbstzahler durch richtige Positionierung
Der größte Irrglaube unter Therapeuten und Coaches ist die Annahme, dass sich gute Arbeit von ganz alleine herumspricht. Die Realität sieht oft frustrierend anders aus: Trotz jahrelanger Ausbildung, tiefem Fachwissen und fundierten Methoden zieht deine Praxis kaum Selbstzahler an.
Währenddessen sind Social Media Coaches, oft ohne fundierte Ausbildung, monatelang im Voraus ausgebucht. Wenn du das Gefühl hast, weit unter deinen Möglichkeiten sichtbar zu sein, speichere dir dieses Video unbedingt ab. Das Problem liegt nämlich nicht an deiner fachlichen Qualität, sondern an deiner Positionierung.
Selbstzahler suchen nicht nach bestimmten Therapiemethoden oder Diagnoseschlüsseln, sondern nach einer klaren Lösung für ein konkretes Leiden. Sichtbarkeit bedeutet dabei nicht, zum Marktschreier werden zu müssen. Es bedeutet vielmehr, ethische Psychoedukation zu betreiben, die bereits Vertrauen aufbaut, noch bevor jemand den Telefonhörer in die Hand nimmt.
Du möchtest deine Praxis mit planbaren Selbstzahlern füllen, ohne dabei deine fachliche Integrität zu verlieren?
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Reizdarmhypnose wird oft missverstanden.
Viele denken dabei an Kontrollverlust oder daran, dass man versucht, Beschwerden einfach „wegzuhypnotisieren“. Darum geht es nicht.
Für mich ist Reizdarmhypnose eher eine Möglichkeit, das Nervensystem mit in den Blick zu nehmen.
Denn wenn dein System ständig unter Spannung steht, wenn du deinen Bauch dauernd beobachtest, wenn Essen, Symptome oder der Alltag schon Stress auslösen, dann wirkt das oft nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper.
Hypnose kann dich dabei unterstützen, aus dieser inneren Anspannung ein Stück herauszukommen, deinen Bauch anders wahrzunehmen und wieder etwas mehr Sicherheit in dir selbst zu spüren.
Nicht als Wundermittel.
Aber als sinnvoller Baustein im Gesamtbild.
Wenn du das für dich ausprobieren möchtest, findest du in meinem Hypnosepaket bei Reizdarm, SIBO & IMO verschiedene geführte Hypnosen für typische Alltagssituationen.
So bin ich eben.“ Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
Manches, was du heute für deine Persönlichkeit hältst, begann einmal als kluge Antwort auf deine Umgebung.
𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸 𝘀𝗲𝗶𝗻, l𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻, s𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗻𝗽𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻, n𝗶𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱𝗲𝗺 𝘇𝘂𝗿 𝗟𝗮𝘀𝘁 𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻, v𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 ü𝗯𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻.
Das Entscheidende ist nicht, diese Strategien abzuwerten. Sie hatten ihren Sinn. Die spannendere Frage lautet:
𝗕𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗲 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗶𝗻𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗮𝗵𝗹?
Genau dort kann ein Wendepunkt beginnen. Nicht indem du dich neu erfindest, sondern indem du wieder entdeckst, wer außer deiner Geschichte noch in dir steckt.
Mit den vier Seiten einer Nachricht habe ich auch lange Menschen ...
.... für ihr Verhaltalten entschuldigt.
Das Nachrichtenquadrat von Schulz von Thun Institut für Kommunikation habe ich im Studium gelernt und seitdem unzählige Male in meiner Arbeit benutzt.
Eine Reihenfolge haben wir dabei nie gelernt.
Trotzdem habe ich das Modell ganz selbstverständlich in einer bestimmten Richtung betrachtet.
Was ist der Appell?
Was möchte jemand mit seiner Nachricht erreichen?
Und was ist die Selbstoffenbarung?
Was steckt dahinter? Ein Bedürfnis? Angst? Überforderung? Der Wunsch nach Kontrolle?
Beruflich war das ausgesprochen hilfreich.
Ich konnte mit Menschen herausarbeiten, was möglicherweise hinter dem Verhalten ihres Gegenübers steckt – und dann überlegen: mitgehen, widersprechen, eine Grenze setzen oder strategisch aus der Situation aussteigen?
Sehr praktisch als Psychologin.
Irgendwann habe ich allerdings gemerkt, dass ich dieselbe Fähigkeit privat auf eine etwas ungünstige Weise perfektioniert hatte:
Ich konnte nahezu jedes Verhalten meiner Teenager-Kinder erklären.
Pubertät.
Ablösung.
Loyalitätskonflikte.
Stress.
Überforderung.
Autonomiebestreben.
Irgendwas passte eigentlich immer. 😉
Sehr praktisch als Psychologin.
Zunehmend unpraktisch als Mutter.
Denn vor lauter Verstehen übersprang ich manchmal eine entscheidende Frage:
Was macht dieses Verhalten eigentlich mit mir?
Es hat Jahre gedauert, bis ich angefangen habe, das Kommunikationsquadrat für mich gewissermaßen entgegen dem Uhrzeigersinn zu lesen.
Heute nehme ich zuerst meine eigene Reaktion ernst.
Was fühle ich gerade?
Bin ich verletzt, wütend, traurig, überfordert?
Nicht, weil mein Gefühl beweist, dass mein Gegenüber etwas falsch macht.
Aber es ist eine Information. Und die möchte ich nicht mehr wegverstehen.
Dann kommt für mich die Beziehungsebene:
Was passiert hier gerade zwischen uns?
Sind wir auf Augenhöhe?
Werde ich abgewertet? Werte ich selbst ab?
Und was würde meine Reaktion mit unserer Beziehung machen?
Erst daraus entsteht mein Appell:
„Halt. Stopp. Hier ist meine Grenze.“
Oder:
„Du hast deinen Satz gesagt. Jetzt sage ich meinen. Danach schauen wir gemeinsam weiter.“
Oder eben:
„Okay. Wollen wir etwas anderes versuchen?“
Und erst danach darf die Psychologin in mir wieder überlegen, was beim anderen wohl dahintersteckt. 😉
Denn natürlich möchte ich meine Kinder verstehen.
Ich möchte nur nicht mehr mich selbst verlieren, während ich sie verstehe.
Vielleicht ist genau das der Unterschied:
Verstehen erklärt Verhalten.
Aber Verstehen verpflichtet mich nicht dazu, jedes Verhalten hinzunehmen.
Und jetzt interessiert mich:
Kennt Ihr das auch – dass etwas, das beruflich ein echter Booster ist, privat plötzlich zum Bremsklotz wird?
„Beleidigungen sind wir gewohnt, aber jetzt ....
.... werden wir auch noch immer öfter körperlich angegriffen und dann wissen wir nicht mehr, was wir tun sollen“ 💔
Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich solche Sätze höre!
Denn hinter diesem Satz stehen Menschen, die jeden Tag ihren Job machen. Die freundlich bleiben sollen, souverän, professionell, deeskalierend und die gleichzeitig damit umgehen müssen, dass verbale Aggressionen und teilweise sogar körperliche Übergriffe Teil ihrer beruflichen Realität geworden sind.
Genau deshalb waren diese zwei Tage im Auftrag der Ortolan Gruppe bei National Express Rail GmbH in Köln für meinen Kollegen Daniel und mich so besonders.
Gemeinsam durften wir mit den Fahrgastbetreuern intensiv an den Themen arbeiten, die uns bei solchen Trainings besonders wichtig sind:
o Selbstreflexion: Was passiert eigentlich mit MIR in einer angespannten Situation?
o Trigger: Warum bringt mich ein bestimmtes Verhalten auf die Palme, während mein Kollege daneben erstaunlich entspannt bleibt?
o Deeskalation: Wie kann ich klar kommunizieren, Grenzen setzen und gleichzeitig verhindern, dass eine Situation weiter hochkocht?
o Selbstverteidigung: Und was kann ich tun, wenn Kommunikation eben nicht mehr reicht und aus Worten plötzlich ein körperlicher Angriff wird?
Gerade der letzte Punkt bekommt eine ganz andere Bedeutung, wenn Menschen vor dir stehen, die solche Situationen nicht nur aus Fallbeispielen kennen, sondern selbst erlebt haben.
Umso stolzer waren wir auf den Einsatz dieser Gruppe!
Auf Menschen, die trotz solcher Erfahrungen bereit waren, sich einzulassen. Dinge auszuprobieren, Situationen noch einmal anzuschauen, Fragen zu stellen, zu reflektieren, trotz allem zu lachen und uns dabei unglaublich viel Vertrauen entgegenzubringen ❤️ Das ist alles andere als selbstverständlich.
Wir haben uns bei National Express vom ersten Moment an herzlich willkommen und richtig wohl gefühlt. Die Offenheit, mit der uns begegnet wurde und das Miteinander in der Gruppe haben diese zwei Tage für uns zu etwas Besonderem gemacht.
Genau das ist doch ein wichtiger Part von Resilienz. Sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern aufzustehen, die Verantwortung zu übernehmen und eine Lösung zu finden, durch die ich vielleicht sogar noch stärker aus dieser Situation rausgehen kann. Und ich weiß... dazu gehört SO VIEL MUT ❤️🩹
Danke an alle Teilnehmer für euer Vertrauen, eure Offenheit und vor allem für euren Einsatz! Nicht nur in diesen zwei Tagen, sondern jeden einzelnen Tag draußen im Zug 🚆
Wir sind wirklich stolz auf euch 💙
#Resilienz #Deeskalation #Selbstverteidigung #Selbstreflexion #InnereStärke #Fahrgastbetreuung #NationalExpress
Innere Werte sichtbar machen
Unsere inneren Werte sind der Kompass für unser Handeln.
Doch wie oft gelingt es uns,
diese von innen nach außen sichtbar zu machen?
Wenn Körper und Geist im Einklang sind, entsteht eine Ausstrahlung,
die Menschen berührt und inspiriert.
Welche Werte möchtest du heute leben und sichtbar machen? Schreibe mir z. B. was Du überhaupt NICHT magst ...
Jean-Marie Bottequin, Akademie für Persönlichkeitsbildung
www.bottequin.de
„Diversity? Irgendwann muss auch mal Schluss sein.“
Fortbildungsstunden für Trainerkolleg:innen
„Diversity? Irgendwann muss auch mal Schluss sein.“
Gendern. Identitäten. Religion. Herkunft. Individuelle Bedürfnisse. Rücksichtnahme.
Müssen wir jetzt wirklich auf ALLES Rücksicht nehmen?
Darf eine Transfrau im Frauensport antreten?
Wie entscheiden wir über die Unterbringung einer Transperson im Strafvollzug?
Wann wird aus Gleichbehandlung Ungleichbehandlung?
Wann wird aus Rücksichtnahme Bevorzugung?
Und überhaupt:
Wo ziehen wir endlich die Grenze?
Provokant? Ja. Absichtlich.
Denn genau hier beginnt für mich die interessante Auseinandersetzung mit Gender Mainstreaming und Diversity.
Nicht dort, wo wir uns gegenseitig bestätigen, dass Vielfalt wichtig ist. Das ist einfach.
Spannend wird es dort, wo zwei legitime Interessen miteinander kollidieren.
Selbstbestimmung vs. Schutz.
Gleichbehandlung vs. Nachteilsausgleich.
Inklusion vs. Wettbewerbsfairness.
Individuelle Bedürfnisse vs. gemeinsame Regeln.
Deshalb dürfen wir auch bei Diversity die rosarote Brille abnehmen.
Kritisches Hinterfragen bedeutet nämlich nicht automatisch Ablehnung. 𝐈𝐦 𝐆𝐞𝐠𝐞𝐧𝐭𝐞𝐢𝐥: 𝐖𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐏𝐫𝐢𝐧𝐳𝐢𝐩 𝐞𝐫𝐧𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐦𝐦𝐭, 𝐬𝐨𝐥𝐥𝐭𝐞 𝐚𝐮𝐜𝐡 𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭 𝐬𝐞𝐢𝐧, ü𝐛𝐞𝐫 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐆𝐫𝐞𝐧𝐳𝐞𝐧, 𝐙𝐢𝐞𝐥𝐤𝐨𝐧𝐟𝐥𝐢𝐤𝐭𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐮𝐧𝐛𝐞𝐚𝐛𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐭𝐞𝐧 𝐊𝐨𝐧𝐬𝐞𝐪𝐮𝐞𝐧𝐳𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐬𝐩𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧.
Genau das möchte ich in meiner nächsten Fortbildung mit meinen Trainer:innenkolleg:innen machen.
Keine vorgefertigten Antworten.
Kein „Das darf man nicht fragen.“
Aber auch kein Stammtisch.
Sondern:
𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻. 𝗔𝗿𝗴𝘂𝗺𝗲𝗻𝘁𝗲. 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲𝗻. 𝗗𝗶𝘀𝗸𝘂𝗿𝘀.
Und vielleicht die schwierigste Frage von allen:
Wenn ich eine Grenze ziehe... Beruht sie auf nachvollziehbaren Kriterien oder auf meinem eigenen Weltbild?
Darüber kann man streiten.
Und genau das sollten wir auch.
Dein Milos. 🌻
#profiler #glaubwürdigkeit #kritiker #lgbtiq #fortbildungsstunden
Oft typisch in Beziehungen.
Er sagt:
„Mir ist eigentlich nur wichtig:
Happy wife …“
Ich sage:
„Ich glaube, dir ist vor allem wichtig:
Happy Frieden.“
Wir lachen beide.
Aber eigentlich ist das gar nicht so lustig, sage ich dann.
Denn hinter
„Mir ist das nicht so wichtig“
steckt oft keine Gelassenheit,
sondern oft schlichtweg Konfliktvermeidung.
Dann wird aus:
„Ich will keinen Streit.“
irgendwann der Vorwurf mit Unterton:
„Dann machen wir es eben so,
wie du willst!“
Und irgendwann vielleicht sogar ein:
„Mir ist das alles egal.“
Nur ist es ihm eben nicht egal,
Sondern bereits eine Form der Resignation.
Er hat die eigenen Wünsche so lange zurückgestellt,
Bis Mann sich und seine Bedürfnisse vergessen hat.
Und genau da wird es gefährlich:
Für ihn selbst, seine Partnerschaft,
seinem Umfeld und auch im Business.
Wer seine eigenen Grenzen,
Bedürfnisse und Wünsche nicht kennt und nicht vertritt,
überlässt anderen zwangsläufig nicht nur mehr Raum,
sondern auch die Führung.
Und fühlt sich dann irgendwann nicht nur fremdbestimmt,
sondern wird es tatsächlich auch.
Andere verlieren allmählich
den Respekt vor ihm.
Dann kommt seine Wut,
wenn die
Bedrängnis zu groß wird.
Auf die Beziehung.
Auf die Mitarbeiter.
Auf die Kinder.
Manchmal auf das ganze
„verdammte“ Leben.
Spätestens an dieser Stelle sollte dieser Mann sich folgende Frage stellen:
An welcher Stelle habe ich aufgehört, selbst Position zu beziehen?
Frieden ist nämlich nicht zu
verwechseln mit Harmonie.
Und sich immer anzupassen,
führt sicher nicht zwangsläufig
zu einer guten Beziehung.
In keinen Bereichen!
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