Das Geheimnis der Business Accounts! Wusstest du, dass der Google Business Account eines der wichtigsten Tools ist, um als psychologischer Therapeut online gefunden zu werden?
Ohne dieses Profil ist es extrem schwer, im Netz sichtbar zu sein. Aber hier ist der eigentliche Geheimtipp: Nutzt du schon "Bing Places for Business" oder "Apple Business"?
Diese Plattformen werden von vielen kaum genutzt, liefern aber extrem hochwertige Backlinks, die immer wieder zu deiner Praxis führen und dir bei Google Vorteile verschaffen!
Marcus Woggesin, Gründer des Fachportals Therapeut24.de, zeigt dir, wie du über diese Accounts mehr Sichtbarkeit, eine bessere Reputation und neue Klienten gewinnst. Du möchtest dich lieber auf deine Arbeit konzentrieren und das Praxismarketing abgeben?
Schreibe eine Nachricht oder werde direkt Premium Plus Mitglied auf Therapeut24.de, um den exklusiven Rund-um-die-Uhr-Service für deine Praxis zu nutzen!
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Fühlst du dich mental gesund?
Hmmm jooooaaahhh vielleicht manchmal, aber eigentlich überwiegend eher nicht so?
Verständlich! Ich kenne kaum jemanden, der voller Überzeugung von sich behaupten kann, dass er oder sie völlig mental gesund ist. Ich schätze, das ist auch fast unmöglich. Jeder Mensch hat seine Themen, die Frage ist nur… wer traut sich hinzuschauen?
Mir begegnen immer wieder drei Arten von Menschen:
• Die Menschen, die sogar regelrecht zurückweichen, wenn man auf ihre Themen und deren potenziellen Ursprung zu sprechen kommt. Sie fangen an nervös zu lachen, beteuern, dass bei ihnen ALLES in Ordnung ist und versuchen direkt sich aus diesem Gespräch zu winden.
• Die Menschen, die ihre Themen kennen, die aber denken, dass sie gefühlt in ein Wespennest stechen würden, wenn sie sich diesen Themen widmen. Sie haben Angst, dass sie sich dadurch nur noch schlechter fühlen und dass ihnen dieser Schritt ihr letztes bisschen Stabilität nimmt.
• Die Menschen, die sich ihre Themen bewusst machen und die bereit sind hinzuschauen, auch, wenn es ihnen Angst macht. Die zwar wissen, dass sie auch in ihren aktuellen Mustern weiter überleben und funktionieren könnten, die aber mehr vom Leben wollen und zwar, das Gefühl irgendwann frei von ihren ganzen Belastungen und negativen Mustern zu sein.
Diesen Zustand erreichen wir allerdings nur, wenn wir über unsere Gefühle sprechen und uns erlauben auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Woher ich das weiß? Ganz einfach… aus Erfahrung! Weil ich selbst so viele Jahre versucht habe meine Vergangenheit mit all ihren Nachwirkungen zu verdrängen. Und wurde es dadurch besser? Nein! Besser wurde alles erst, als ich verstanden habe, dass ich mit voller Absicht durch die Angst und durch all meine Themen darf, um am Ende dieses Gefühl von Freiheit spüren zu können.
Wenn du auch nicht länger verdrängen, sondern dich mit mir gemeinsam deinen Themen stellen willst, melde dich gerne für ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch.
Ich bewundere dich schon jetzt für diesen mutigen Schritt und freue mich auf dich
Deine Jennifer
Überreizung und Dauerstress sind die relevanten Ursachen von so vielen körperlichen und psychischen Problemen!
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Anmeldungen unter 0151 466 382 89
Prust, wenn die KI einen warnt:
Warnung vor Angela:
Sie hat blaue Haare. Das ist allerdings noch der unauffälligste Teil.
Wenn du sie zum ersten Mal triffst, rechne damit, dass Smalltalk ungefähr drei Minuten hält. Danach seid ihr plötzlich bei der Frage, warum du seit sieben Jahren etwas mit dir rumschleppst, das du eigentlich längst ändern wolltest.
Sie hört nämlich nicht nur, was du sagst. Sie hört auch die Stelle, an der du dich gerade selbst bescheißt.
Sätze wie
„Ich muss halt …“
„Das geht bei mir nicht …“
„Die anderen erwarten das von mir …“
können in ihrer Gegenwart unangenehme Nebenwirkungen haben.
Möglicherweise fragt sie einfach:
„Ja. Und was willst DU?“
Frechheit.
Außerdem solltest du wissen: Sie kann gleichzeitig warmherzig und ziemlich unbequem sein. Sie wird dich nicht kleinmachen. Aber sie wird dir wahrscheinlich auch nicht dabei helfen, deine Ausreden hübscher zu formulieren.
Sie mag Menschen. Sie mag nur dieses ewige Sich-selbst-im-Weg-Stehen nicht besonders.
Und falls du glaubst, Coaching müsse immer leise Musik, Beige, Räucherstäbchen und bedeutungsschweres Nicken sein:
Pech gehabt.
Bei Angela können Hypnose, Nervensystem, Wechseljahre, Kommunikation, KI, ein ziemlich schwarzer Humor und ein gepflegtes „Jetzt hör doch mal auf mit dem Scheiß“ durchaus im selben Gespräch vorkommen.
Nebenwirkungen eines Treffens können sein:
Du denkst noch Tage später über einen einzigen Satz nach.
Du sagst plötzlich Nein, obwohl du sonst längst wieder Ja gesagt hättest.
Oder – besonders gefährlich – du stellst fest, dass du eigentlich sehr genau weißt, was du willst.
Kurz gesagt:
Angela ist vermutlich völlig harmlos.
Solange du nicht vorhast, dich selbst weiterhin erfolgreich zu verarschen.
61 Jahre lang habe ich diesen kleinen Marienkäfer aufbewahrt.
Ich besitze einen kleinen Marienkäferanhänger. Er ist 61 Jahre alt.
Und er gehörte einem Mädchen, das mit drei Jahren gestorben ist.
Wir waren Freundinnen.
Wenn ich den Anhänger heute in die Hand nehme, ist da zuerst dieses kleine Stück Metall.
Und dann denke ich an sie.
Nicht an ihren Tod.
Ich denke an das kleine Mädchen mit den großen braunen Augen und den pechschwarzen Haaren.
Sie war immer lustig.
Mehr weiß ich gar nicht mehr so genau.
Nicht, was wir miteinander gespielt haben.
Nicht, was wir uns erzählt haben.
Nicht, wann sie den Marienkäfer getragen hat.
Aber dieses Mädchen ist noch da.
In meiner Erinnerung.
Und der kleine Marienkäfer ist geblieben.
61 Jahre lang.
Manchmal frage ich mich, was eigentlich von einem Menschen bleibt, wenn die gemeinsame Zeit so kurz war.
Vielleicht sind es gar nicht die großen Geschichten.
Vielleicht ist es ein Gesicht.
Ein Lachen.
Eine bestimmte Art, lustig zu sein.
Oder ein kleiner Marienkäfer, den jemand irgendwann in die Hand genommen und aufbewahrt hat.
Und plötzlich ist da wieder dieses kleine Mädchen mit den großen braunen Augen und den pechschwarzen Haaren.
#Erinnerung #WasBleibt #Lebensgeschichten #Berührungsräume
„Veränderung beginnt in dir – mit der Entscheidung,
Körper und Geist in Einklang zu bringen.
Wenn Du möchtest, begleite ich dich als Mentor auf deinem Weg zu mehr Authentizität,
Präsenz
und emotionaler Klarheit.
Bist du bereit, den Leader in dir zu erwecken und deine Zukunft mit Herz und Verstand zu gestalten?“ Schicke mit ein kleines Video von Dir. Ich deute es für Deinen Wohlfühlen und Deinen Erfolg.
Jean-Marie Bottequin, Akademie für Persönlichkeitsbildung
www.bottequin.de
Supervision "Logotherapy in der Praxis"
30.09.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
online
Supervision in der Gruppe: "Logotherapie in der Praxis"
Frankl Logotherapie und Existenzanalyse gehört mit zu den wirksamsten Psychotherapien, was sich weniger im "Vollstrecken der Methoden" als vielmehr in der Anwendung des Gedankenguts zeigt, z. B. bei der Besprechung von Fallbeispielen.
In monatlich stattfindenden Supervisionsabenden in der Gruppe (online, jeden letzten Mittwoch im Monat) werden die Fallbeispiele und Fragestellungen der Teilnehmenden in logotherapeutischer Hinsicht besprochen.
Voraussetzung ist eine aktive Beteiligung am Austausch. Grundkenntnisse in Logotherapie sind wünschenswert, aber nicht Voraussetzung.
Anmeldung:
schreiber@curavitae.eu
Mindestteilnehmerzahl:
3
Kosten: 45,- € / TN
Was geschieht mit unseren Beziehungen, wenn wir nicht mehr dieselbe Frau ...
... wie früher?
Über Selbstfürsorge und Grenzen zu sprechen, ist vergleichsweise leicht.
Spannend wird es, wenn wir anfangen, sie tatsächlich zu leben. Die Kollegin, die immer eingesprungen ist, sagt Nein. Die Führungskraft ist abends nicht mehr ständig erreichbar. Die Selbstständige hört auf, jede Aufgabe selbst zu übernehmen.
Und zu Hause möchte die Frau, die jahrelang einen großen Teil der unsichtbaren Organisationsarbeit getragen hat, Verantwortung neu verteilen. Dann verändert sich ein System und Systeme reagieren auf Veränderung. Das muss keineswegs bedeuten, dass Menschen unsere Entwicklung verhindern wollen.
Oft haben sich über Jahre Rollen und Erwartungen entwickelt, die irgendwann selbstverständlich geworden sind.
Die aktuelle Datenlage zeigt, dass diese Rollen gerade bei Sorge- und Familienarbeit noch immer deutlich geschlechtsspezifisch geprägt sind: Frauen übernehmen durchschnittlich wesentlich mehr unbezahlte Arbeit als Männer; auch die unsichtbare Planungs- und Organisationsarbeit liegt häufiger bei ihnen.
Deshalb interessiert mich inzwischen eine andere Frage:
Wie können wir uns verändern, ohne unser Gegenüber zum Gegner unserer Veränderung zu machen?
Vielleicht bedeutet Selbstführung auch, bei uns zu bleiben und gleichzeitig neugierig darauf zu bleiben, was unsere Veränderung mit anderen macht. Darüber schreibe ich heute ausführlich in meinen neuen „Visionen der neuen Zeit“:
„Wenn dein neues Ich auf alte Beziehungen trifft“
Den vollständigen Beitrag findest du auf meinem Substack. Einfach Kanal-Namen auf dem Bild eingeben und los geht’s.
Ich freue mich über deine Gedanken dazu, einen Like und natürlich darüber, wenn du den Beitrag mit Menschen teilst, für die dieses Thema interessant sein könnte.
Und für alle Frauen, die noch tiefer einsteigen möchten:
Am 23.09.2026 um 19:30 Uhr findet mein kostenfreier Erlebnisabend
„Weniger Funktionieren. Mehr DU.“ statt.
👉 Anmeldung: https://lnkd.in/ezbarUpG
Herzliche Grüße
Melanie Jochem
#WenigerFunktionierenMehrDU #Selbstführung #FemaleLeadership #MentalLoad #FrauenImWandel #Persönlichkeitsentwicklung #Beziehungen
Save the date! GLAUBWÜRDIGKEIT, statt fakes
Außenwirkung stärken + Kommunikation optimieren + Selbst-Sicherheit gewinnen.
Nur praktischen Übungen
Halbtägigen Workshop Body & Mind Sa. 26 September 2026 von 14:00 bis 18:00
Melde dich hier an und Du bekommst den Flyer mit mehr Informationen.
jean-marie@bottequin.de
Über Gewissheit & Kontrolle
„Ich möchte einfach Gewissheit.“
Diesen Satz höre ich häufig in meiner Arbeit, aber ich kenne ihn auch von mir selbst.
Nach einer Krebserkrankung kann er sehr verständlich sein.
Noch eine Untersuchung, noch ein Blutwert, noch eine Bildgebung. Noch einmal nachsehen, nicht unbedingt, weil medizinisch etwas dafürspricht, sondern weil dieses kleine Wort so verlockend klingt.
Gewissheit.
Wenn ich nur noch einmal kontrolliere, denke ich.
Wenn ich nur sicher weiß, dass wirklich nichts ist.
Wenn ich nur diesen einen Befund bekomme, dann kann ich endlich wieder leben.
Das Schwierige daran ist, Medizin kann vieles klären. Aber sie kann uns nicht versprechen, dass niemals wieder etwas geschehen wird.
Und irgendwann stellt sich deshalb eine andere Frage.
Nicht mehr, wie bekomme ich endlich Gewissheit, sondern, wie möchte ich leben, obwohl ich sie nicht bekommen kann?
Das ist keine Aufforderung auf Untersuchungen zu verzichten oder Angst einfach auszuhalten.
Es ist eine andere Art, über Sicherheit nachzudenken. Sicherheit kann bedeuten, möglichst viel kontrollieren zu können. Sie kann aber auch darin liegen, sich selbst zuzutrauen, mit dem umzugehen, was kommt.
Ich finde, zwischen diesen beiden Formen von Sicherheit liegt ein großer Denkraum.
Und genau dort beginnt wieder etwas, das sich nach Leben anfühlt.
#Krebs #Psychoonkologie #Rezidivangst #LebenNachKrebs #SharedDecisionMaking #Patientenperspektive
Manchmal erzählt ein Lebenslauf mehr als nur Stationen.
Er zeigt, wie viele unterschiedliche Wege am Ende doch zusammenführen.
Vom Hochbau über HR, Krisenmanagement und Erwachsenenbildung bis hin zu psychologischer Beratung, Profiling und meinem aktuellen MSc in Communication, Behaviour & Credibility Analysis.
Rückblickend zieht sich dabei ein roter Faden durch ziemlich viele Umwege:
Menschen verstehen. Muster erkennen. Entwicklung ermöglichen.
Und offenbar braucht es dafür manchmal auch einen Barkeeper, einen Bauhelm und einen kleinen Astronauten. 😄🚀
To be continued …
Dein Milos. 🌻
Innere Werte sichtbar machen
Wenn Körper und Geist im Einklang sind, entsteht eine Ausstrahlung, die Menschen berührt und Vertrauen schafft.
Schreibe mir, welche Werte möchtest du heute leben?
Schicke mir Deine Sprachprobe, ich bewerte es dir gerne, zu Deinem Erfolg.
Jean-Marie Bottequin, Akademie für Persönlichkeitsbildung.
www.bottequin.de info@bottequin-supervision.de
Da bist du ja!
Letzte Woche war ich wieder an meinem Wohlfühlort an der Ostsee.
Ich liebe es, dort einfach in den Tag hineinzuleben. Mich treiben zu lassen.
Ohne Plan, ohne Ziel. Neugierig zu sein auf das, was kommt.
Auf Begegnungen, Natur, Wind, Wasser, Wellen, Regen und Sonnenschein.
Im Hier und Jetzt sein.
So habe ich übrigens auch den kleinen Glücksbringer auf dem Bild gefunden. Oder hat er mich gefunden?
Ich saß in Gedanken versunken am Meer, zu meinen Füßen viele Feuersteine.
Ich schaute nach unten. Und da lag er.
„Da bist du ja“, sagte ich laut. Ja. Da war er.
Bereit, aufgehoben zu werden und mit mir die Reise nach Erlangen anzutreten.
Wie oft wünschen wir uns etwas, das in der Zukunft liegt.
Etwas, von dem wir noch gar nicht wissen, ob wir es jemals bekommen werden.
Und während wir darauf warten, übersehen wir vielleicht, was gerade schon da ist.
Wie wäre es, wenn wir uns öfter ins Hier und Jetzt zurückholen?
Ich bin gerade hier. Am Ostseestrand. Die Sonne scheint.
Und ich habe soeben einen Hühnergott gefunden. 😊
Danke. Danke für diesen Moment.
Danke, dass ich hier oben an der Küste ein paar Tage Urlaub verbringen kann.
Nur für mich. Nur mit mir.
Genießen. Träumen. Mich treiben lassen.
Mir fiel in dieser Woche auf, dass das nicht allen leichtzufallen scheint.
Die freien Tage sollen möglichst perfekt sein. Man möchte etwas erleben.
Das Handy ist jederzeit bereit, um alles festzuhalten.
Und wenn dann etwas nicht so läuft wie geplant, kommt schnell Unzufriedenheit auf.
Ich frage mich:
Wie gut gelingt es uns eigentlich, wirklich anzukommen?
Nicht nur am Urlaubsort.
Sondern im Moment.
Bei uns.
Können wir einen freien Tag – im Urlaub oder am Wochenende – einfach mal planlos verbringen? Entspannen und genießen?
Oder kommt bald Unruhe auf und beginnen wir wieder, etwas zu planen, zu optimieren oder festhalten zu wollen?
Vielleicht ist genau das die Übung:
Ruhe aushalten, auch wenn gerade nichts Spektakuläres passiert.
Und einen schönen Moment wahrnehmen und genießen, ohne ihn festhalten oder optimieren zu müssen.
Durch mein Innehalten habe ich den kleinen Glücksbringer gefunden. Oder er mich.
Ich nehme den Stein mit in meinen Alltag nach Erlangen.
Manchmal nehme ich ihn in die Hand, oder halte ihn in die Sonne.
Wenn ich die Augen schließe, bin ich für einen Moment wieder dort. Am Meer.
Das ist übrigens auch eine Frage, die ich meinen Klienten gerne stelle, wenn sie erzählen, wie gut es ihnen im Urlaub gegangen ist.
Was kannst du als Ressource mit in deinen Alltag nehmen?
Ein kleines Andenken? Ein Ritual? Eine Gewohnheit?
Oder einfach die Erinnerung daran, wie es sich angefühlt hat, Zeit für dich zu haben?
Ich möchte Menschen dabei unterstützen, sich einen Alltag zu gestalten, den sie mögen.
Einen Alltag, aus dem sie nicht ständig fliehen müssen – ins Wochenende, in den nächsten Urlaub oder ins nächste große Abenteuer.
Zeit ist kostbar. Leben ist Zeit. Zeit zum Genießen.
#Achtsamkeit #Lebensfreude #Psychotherapie
Gedanke der Woche.
Wann hast Du eigentlich zuletzt ganz bewusst etwas nicht kontrolliert? Und was ist passiert?
Dieses kleine: „Lass mal, ich mach das eben.“ Kennen wahrscheinlich einige. Es geht schneller. Ich weiß, wie es geht. Dann ist es erledigt und vor allen Dingen: Dann ist es so, wie ich es für richtig halte.
Das gibt es im beruflichen Kontext genauso wie im Privaten. Die Unternehmerin, die dringend Entlastung braucht und doch wieder alles selbst kontrolliert. Die Selbständige, die Aufgaben abgeben könnte und anschließend lieber noch einmal drüberschaut. Und auch im Familienunternehmen. Wer einen Haushalt organisiert, Termine im Kopf hat, einkauft, plant, an Geburtstage denkt, weiß, wann der Hund zum Tierarzt muss und nebenbei noch bemerkt, dass keine Milch mehr da ist, führt im Grunde auch einen kleinen Betrieb.
Und dort funktioniert Kontrolle ganz hervorragend. Bis sie es nicht mehr tut. Ich habe Frauen bis ins hohe Alter erlebt, die ihrem Mann noch erklären, dass er das Geschirr bitte NICHT in die Spülmaschine räumen soll. „Das kannst Du nicht.“ Und meistens folgt irgendwann: „Lass. Ich mach das.“
Wenn ich jahrzehntelang davon überzeugt bin, dass es nur richtig läuft, wenn ich die Dinge selbst in der Hand habe, dann ist Kontrolle irgendwann keine Entscheidung mehr. Dann ist sie meine Art geworden, mich sicher zu fühlen. Ich habe das Zepter in der Hand, ich weiß, was passiert, verhindere (vermeintliche) Fehler, verhindere Enttäuschungen, verhindere vielleicht auch dieses unangenehme Gefühl, nicht zu wissen, wie etwas ausgeht. Nur zu welchem Preis?
Wenn ich nichts abgebe, trage ich alles. Wenn ich niemandem zutraue, es auf seine Art zu machen, bleibe ich für alles zuständig und wenn ich bei jedem Loslassen innerlich unruhig werde, wird aus meiner vermeintlichen Stärke irgendwann ein ziemlich enges Korsett. Vielleicht geht es deshalb beim Loslassen von Kontrolle gar nicht zuerst darum, plötzlich alles abzugeben.
Vielleicht reicht für den Anfang eine viel kleinere Frage: Was glaube ich eigentlich, was passiert, wenn ich es einmal nicht kontrolliere? Wird es wirklich schiefgehen? Oder wird es einfach nur anders gemacht als von mir?
Das ist nämlich nicht dasselbe. Und vielleicht darf der Mann die Spülmaschine tatsächlich einmal vollkommen falsch einräumen. Vielleicht steht danach sogar noch das Haus und vielleicht beginnt genau dort etwas, was viele von uns irgendwann verlernt haben: Nicht alles im Griff haben zu müssen und trotzdem sicher zu sein.
Möglicherweise ist genau das eine Freiheit, die wir uns viel öfter erlauben dürften. Mal den Raum öffnen und geschehen lassen, was passiert. Anderen auch ihre Fehler zuzugestehen und sie durch das Finden der eigenen Lösung nicht an ihrem Wachstum und in ihrer Entwicklung auszubremsen. Und vor allen Dingen, bei sich selbst zu schauen, warum muss ich alles kontrollieren?
Wie erlebst Du dieses Thema?
Von Herzen
Melanie
#WenigerFunktionierenMehrDU