Sind wir eigentlich dumm?

von Milena Federmann – 18. Juni 2026

Wenn man uns Menschen so aus dem Weltraum 🌍 betrachten würde, könnte zumidest der Eindruck entstehen.

Wir sind doch eigentlich so intelligente Wesen 🙍‍♂️ 🧔‍♀️ . Wir bauen Maschinen, führen Unternehmen, entwickeln künstliche Intelligenz, organisieren Familien, lösen Probleme und halten ganze Systeme am Laufen.

Und gleichzeitig schaffen wir es oft nicht, auf das zu hören, was uns am nächsten ist.
Auf unseren eigenen Körper. 🚶 

Wir wissen, dass Dauerstress krank macht. Wir wissen, dass zu wenig Schlaf seinen Preis hat. Wir wissen, dass ein Mensch Pausen braucht. Wir wissen, dass Erschöpfung nicht verschwindet, nur weil man sie ignoriert.
Und trotzdem machen wir weiter.

Vielleicht hast Du ja auch schon diese Anzeichen: 🙄 
Du wachst morgens auf und bist eigentlich schon müde, noch bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Du trinkst Kaffee ☕ nicht mehr, weil du ihn genießt, sondern weil du irgendwie funktionieren musst. Du sagst „passt schon“, obwohl du innerlich längst spürst: Eigentlich passt gerade gar nichts mehr.
Und dann machst du trotzdem weiter.
Weil es ja irgendwie gehen muss. Weil Du scheinbar keine Wahl hast. Weil das Leben kein Ponyhof ist.
Und genau das ist doch verrückt.

Denn die meisten Menschen spüren es ja. 🫥 Den Druck im Bauch. Die Enge in der Brust. Die Schultern, die nicht mehr loslassen. Diese Gereiztheit wegen Kleinigkeiten. Diese Müdigkeit, die mit Schlaf allein gar nicht mehr weggeht.
Und trotzdem verändern viele nichts.

Doch hier kommt die gute Nachricht, nicht weil sie dumm sind.
Sondern weil sie geprägt sind.

Weil tief in uns Gedanken ihr Unwesen treiben: Stell dich nicht so an. Andere schaffen das doch auch. Reiß dich zusammen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Du darfst niemanden enttäuschen. Weil Gewohnheiten uns fest im Griff haben.

Der Kopf weiß längst: So geht es nicht weiter.
Aber innen laufen unsere Programme.
Und genau deshalb reicht es nicht, Menschen nur zu sagen: „Mach mal Pause.“
Wenn Wissen allein reichen würde, wären wir alle längst entspannt, ausgeschlafen und innerlich frei.
Sind wir aber nicht.
Weil Stress nicht nur im Kalender entsteht.
Stress entsteht auch dort, wo wir gelernt haben, uns selbst zu übergehen.
Dort, wo wir Ja sagen, obwohl unser ganzer Körper Nein meint.
Dort, wo wir weitermachen, obwohl wir längst merken, dass uns etwas verloren geht.

Es ist keine Option mehr sich nicht um sich selbst zu kümmern. 

Wie seht ihr das?
LG
Milena

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