Du funktionierst. Aber lebst Du?

von Marlies Koel – 22. Juli 2026

Es ist ein Dienstagabend.

Der letzte Call ist vorbei. Die Mails sind beantwortet. Die Kinder schlafen oder sind versorgt. Der Tag war produktiv: Du könntest das sogar beweisen, Punkt für Punkt.

Du sitzt jetzt. Einfach so.

Und dann ist da dieses Gefühl: Kein Schmerz, kein Drama. Nur diese leise, beharrliche Frage, die nicht zum ersten Mal auftaucht:

Ist das alles?

Du schiebst sie weg. Logisch, du hast ja keinen Grund zur Klage. Du funktionierst gut. Du lieferst, bist zuverlässig, kompetent, verlässlich. Andere schauen auf dich und sehen jemanden, der es im Griff hat.

Und genau das ist das Problem.

Funktionieren ist kein Leben

Irgendwann lernen wir, wie wir sein müssen, damit es klappt.

Wir lernen, welche Version von uns willkommen ist. Welche Seiten wir zeigen dürfen und welche wir lieber wegpacken. Welche Gefühle passen und welche stören.

Wir werden gut darin. Sehr gut sogar.

Und irgendwann bemerken wir nicht mehr den Unterschied zwischen dem, was wir wirklich sind und dem, was wir gelernt haben zu sein.

Das geht nicht plötzlich. Es geschieht langsam, über Jahre, manchmal über Jahrzehnte. So leise, dass wir es kaum merken. Weil wir ja funktionieren, weil alles läuft, weil der Terminkalender voll ist und das als Beweis gilt, dass das Leben in Ordnung ist.

Bis dieser Dienstagabend kommt.

Oder ein Montagmorgen.

Oder ein Moment im Urlaub, in dem plötzlich alles still wird und die Stille mehr sagt als jede Aufgabe, die du erledigt hast.

Was diese Leere wirklich bedeutet

Viele Menschen, die zu mir kommen, beschreiben es ähnlich.

Sie sagen nicht: Ich leide. Sie sagen: Ich weiß nicht mehr, wer ich eigentlich bin. Oder: Ich habe immer funktioniert. Aber gelebt habe ich nicht wirklich. Oder, ganz leise: Ich warte schon so lange darauf, dass es anfängt. Mein Leben, meine ich.

Das sind keine Menschen, die gescheitert sind. Das sind Menschen, die alles richtig gemacht haben.

Und genau das macht diesen Moment so verwirrend.

Denn wenn du immer das Richtige tust und trotzdem das Falsche fühlst, dann liegt das nicht an deiner Undankbarkeit. Nicht an deiner Schwäche. Auch nicht daran, dass du zu viel willst.

Es liegt daran, dass du dir selbst irgendwo unterwegs abhandengekommen bist.

Nicht verloren. Nur verschüttet.

Leise Wendepunkte kündigen sich früh an

In über dreißig Jahren Begleitungsarbeit erlebe ich es immer wieder: Die größten Veränderungen beginnen nicht mit einem Knall. Sie beginnen mit einem Flüstern.

Mit diesem Gefühl am Dienstagabend.

Mit der Frage, die nicht verschwinden will.

Mit der Erschöpfung, die kein Urlaub mehr wegmacht.

Mit dem Moment, in dem du merkst: Ich lebe, ber ich lebe nicht wirklich.

Das ist kein Versagen. Das ist kein Zeichen dafür, dass etwas falsch mit dir ist.

Das ist ein Wendepunkt.

Einer, der nicht laut werden muss – aber gehört werden will.

Wer bei dieser Frage innegehalten hat, findet auf www.awareness-adventure.com einen ersten Schritt zurück zu sich. Der FreiDuSelbst-Test öffnet eine Tür.  Was dahinter liegt, zeigt sich in einem kostenfreien 30-minütigen Gespräch.

Nicht als Programm. Als Begegnung.

Jetzt du

Wann hast du zuletzt gespürt, dass du wirklich du bist?

Nicht die Rolle. Nicht die Erwartung. Nicht die Version von dir, die funktioniert.

Der Mensch, der du bist, wenn alle Rollen abgelegt sind.

📌 Speicher den Beitrag gerne für dich ab.

♻️ Und wenn du das Gefühl hast, dass dieser Gedanke auch anderen guttun könnte, dann gib den Post gern weiter. Nicht als Pflicht. Sondern als ehrliche Empfehlung.

🔁 Und wenn du jemanden kennst, der gerade spürt, dass sein Leben läuft – aber er selbst nicht mehr darin vorkommt: Teile diesen Artikel gerne weiter.

🔔 Folge mir, @Dr. Marlies Koel, für Impulse zu Wendepunkten im Leben, mentaler Gesundheit, innerer Klarheit und dem Weg zurück zu dir.

Dieser Text wurde mit KI erstellt oder bearbeitet.